„Das kriegen wir hin“

Neue BMX-Anlage in Stendal eingeweiht: Schönheitsfehler sollen behoben werden

Oberbürgermeister Klaus Schmotz begutachtet mit Amtsleiter Torsten Mehlkopf (links) die mögliche Problemstelle an der frisch eingeweihten BMX-Anlage. Fotos: Hartmann
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Oberbürgermeister Klaus Schmotz begutachtet mit Amtsleiter Torsten Mehlkopf (links) die mögliche Problemstelle an der frisch eingeweihten BMX-Anlage.

Stendal – Die ursprüngliche Einweihung der BMX-Anlage an der Erich-Weinert-Straße musste wegen der einsetzenden Corona-Krise verschoben werden. Seither haben sich schon viele Skater auf die Rampen gewagt.

Eine offizielle Übergabe mit der Olympia-Hoffnung Rebecca Gruhn, ehemals Berg, fand am Freitag statt. Dabei stand die Freude über die neue Anlage im Vordergrund – Punkte für Kritik fanden sich dennoch.

Rebecca Gruhn dreht einige Runden auf dem neuen Trainingsgelände.

Gruhn ist sehr zufrieden mit der Anlage. Sie bietet ihr eine Möglichkeit, sich in ihrer Heimatstadt auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen vorzubereiten. Wer sucht, kann jedoch auch ein Haar in der Suppe finden. „Eine Überdachung wäre perfekt“, erklärt sie auf AZ-Nachfrage. Ein anderer Umstand betrifft nicht sie, sondern die anderen Nutzer der Anlage. Bereits im Frühjahr hatten diese bemängelt, dass am nordöstlichen Ende der Anlage die Platten abrupt in die Grasfläche übergehen. Nach einem etwas zu weit geratenen oder misslungenen Sprung könnte an diesem Punkt Verletzungsgefahr bestehen. Gruhn sieht dies ähnlich. Schätzt die Gefahr jedoch für ungeübte Nutzer als größer ein.

Zur Sicherheit mit Helm: Die Nutzer der BMX-Anlage lassen den Boden oft weit hinter sich zurück.

Nach einem Hinweis darauf begutachtet Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) gemeinsam mit Torsten Mehlkopf, Amtsleiter Jugend, Sport und Soziales, die Problemstelle eigenhändig. Platz sei auf der Rasenfläche genug, um noch ein oder zwei Meter Platten anzubringen. „Das kriegen wir hin“, erklärt der Oberbürgermeister selbstbewusst. In trockenen Tüchern ist die Angelegenheit damit jedoch noch nicht. Wie bei sämtlichen Bauprojekten muss zunächst geplant werden – diese Arbeit steht noch aus. VON STEFAN HARTMANN

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