55-Jährige unter Schock: Ihr Haus ist unbewohnbar

50.000 Euro Schaden durch Heizungskellerbrand: Besitzerin findet Bleibe bei Freunden

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Goldbeck. Großaufgebot von fünf Feuerwehren am Samstagmorgen in Goldbeck: Die Ölheizung eines Wohnhauses an der Feldstraße war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Anlage befand sich im Keller des Gebäudes.

Unter Führung von Einsatzleiter Gunnar Falk von der Feuerwehr Goldbeck kämpften laut Polizei insgesamt 53 Kräfte gegen das Feuer im Keller des Wohnhauses an der Feldstraße in Goldbeck. Das Gebäude ist von der Polizei gesperrt worden.

Die 55-jährige Hauseigentümerin erleidet einen Schock und muss vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt werden. Weil die Kripo weiter ermittelt, ist das Gebäude beschlagnahmt. Die Frau hat vorerst eine neue Bleibe bei Bekannten gefunden, meldet ein Sprecher des Polizeireviers Stendal der AZ am Sonntag. Als das Feuer gegen 9.10 Uhr gemeldet wurde, habe sich die 55-Jährige weitgehend unverletzt aus der Wohnstube ihres brennenden Haus retten können. Gegen die Flammen kämpften 53 Kräfte der Feuerwehren Osterburg, Arneburg, Goldbeck, Bertkow und Petersmark. Sie waren mit elf Fahrzeugen im Einsatz. „Im Anschluss wurde mit der Lüftung des Hauses begonnen. Dennoch ist das Einfamilienhaus vorerst unbewohnbar“, erklärt der Polizeisprecher. Der Polizei ist es bislang noch ein Rätsel, wie es zu dem Feuer im Ölheizungskeller kommen konnte. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Von Ute Krug

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