Reaktionen auf den in weite Ferne gerückten Bau der Autobahn 14 / BUND: Wir setzen nicht auf Zeit

„Negativ für die Stadt und die Wirtschaft“

+
Symbolfoto

arz/ct Stendal/Magdeburg. Mit Unverständnis und Verärgerung reagieren Betroffene auf die Entwicklung beim Bau der Autobahn 14, der in weite Ferne gerückt ist.

Wie die Altmark-Zeitung gestern exklusiv berichtete, kann das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der aktuellen Arbeitsbelastung vermutlich nicht mehr in diesem Jahr über die eingereichten Klagen entscheiden.

„Wir rechnen fest damit, dass sich an der Planung nichts ändert und die Autobahn bald kommt“, sagt Stendals Pressesprecher Klaus Ortmann. Die Stadt hoffe, dass der dem Bau zugrunde liegende Zeitplan realisiert wird. Alles andere wäre „negativ für die Infrastruktur und die Wirtschaft der Stadt“.

Für Adolph Fehse, Vizepräsident der IHK Magdeburg, steht fest: „Die Unternehmen in der Altmark haben einen Anspruch auf sehr gute Verkehrsanbindungen.“ Zur Sicherung der Unternehmensstandorte und Neuansiedlung von Betrieben sei der A-14-Lückenschluss unerlässlich. „Die A 14 ist von der Mehrheit der Menschen in diesem Land gewollt. Das sollte auch der BUND anerkennen und endlich darauf verzichten, das Projekt juristisch weiter zu verzögern“, schimpft der Unternehmer aus Klötze. Die jüngste Klage des BUND gegen den A-14-Abschnitt Colbitz-Dolle sei daher nicht nachvollziehbar.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe oder in unserem E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare