Früh übt sich: Eltern sorgen für Materialnachschub, damit Resultate aus Kreativabteilung im Foyer zu sehen sind

Wo der Nachwuchs mit Fantasie hämmert

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Unter Anleitung von Erzieherin Martina Mathia arbeiten Leah, Sophie und Lucie in der Holzwerkstatt der Kindertagesstätte Wahrburg an Flugzeug und Hubschrauber.

pm Wahrburg. Um den Nachwuchs im Handwerk muss man sich keine Sorgen machen, wenn man die Mädchen und Jungen der städtischen Kindertagesstätte in Wahrburg getreu dem Kinderlied „Wer will fleißige Handwerker sehen“ erlebt.

Und wie eifrig und konzentriert sie sich in den Themenfeldern Kochen, Entspannung und auch ihrer Holzwerkstatt betätigen.

Gerade bei der Verarbeitung und Gestaltung des Materials Holz, das Eltern zur Verfügung stellen, beweisen die kleinen Handwerker jede Menge Geschick und viel Fantasie, wenn sie mit Hämmern, Schrauben, Sägen und Kleben beschäftigt sind. Auch bei der richtigen Auswahl der benötigten Holzstücke stellen die Schützlinge ihr Talent unter Beweis.

Ohne bestimmte Vorgaben, sondern durch das Umsetzen eigener Ideen entstehen beeindruckende Ergebnisse. So zum Beispiel Autos oder Tiere, Häuser und Figuren. Den Mädchen und Jungen helfend und beratend zur Seite steht dabei Erzieherin Martina Mathia. Um das Werkeln in der Holzabteilung der Tagesstätte im Ortsteil ein bisschen aufzulockern, wird zwischendurch gern ein Lied geträllert. Und die Melodien passen dann oft ganz genau, wie etwa die Strophe „Peng, der Hammer saust hernieder, ich probiere es immer wieder. Schön von oben und mit Schwung, manchmal wird der Nagel krumm“ zeigt. Und wenn die Wahrburger Schützlinge ihre selbst hergestellten Objekte dann in der Kreativwerkstatt mit Farbe verschönert haben, werden die Resultate im Foyer ihrer Kindertagesstätte publikumswirksam ausgestellt. Dort können sie dann stolze Mütter und Väter sowie andere Verwandte und die Besucher sehen. Selbstbewusst erklären die Kinder dort gern, was sie selbst geschaffen haben.

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