Polizei sucht dritten Verdächtigen

Nach Supermarktüberfall in Stendal: Ein Täter weiterhin auf der Flucht

Bei der Flucht ist ein Teil der Verkehrsinsel am Kreisel Gardelegener Straße beschädigt worden.
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Bei der Flucht ist ein Teil der Verkehrsinsel am Kreisel Gardelegener Straße beschädigt worden.

Stendal – Nach dem Überfall auf einen Discounter an der Lüderitzer Straße am Freitagabend (AZ berichtete) befindet sich einer der drei Täter weiter auf der Flucht. Zwei der Männer konnten noch am selben Abend festgenommen werden.

Ein 44-Jähriger ist am Wochenende dem Haftrichter vorgeführt worden, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat, wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion am Montagnachmittag mitgeteilt hat.

Der 44-Jährige sitzt demnach in der Justizvollzugsanstalt Burg hinter Gittern, während der mutmaßliche Fahrer (40) des Fluchtwagens wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen wurde. Es habe kein dringender Tatverdacht bestanden, erklärt Beatrix Mertens von der Pressestelle der Stendaler Polizeiinspektion auf AZ-Nachfrage. Die Ermittlungen, insbesondere zu Identität und Aufenthaltsort des flüchtigen dritten Täters dauerten weiter an.

Zu Tatwaffe und Beute könne die Polizei derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen. Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: circa 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlank, dunkelhäutig und dunkle Bekleidung. Der Täter trug ein schwarzes Schal-tuch vor Mund und Nase und hatte eine schwarze Bedeckung auf dem Kopf.

Gesucht werden Zeugen, die Hinweise zum gesuchten Täter und zum Tatablauf geben können. Sie werden gebeten, sich im Revier Stendal unter Tel. (03931) 685 292 zu melden. sth

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