Eselei mit hoher Gewinnchance beim Flohmarkt-Finale in Büttnershof

Munky bekommt ein neues Zuhause

Mitte Juni hat das Eselhengstfohlen am Gutshaus das Licht der Welt erblickt. Am Sonntag, 4. Oktober, wird das Büttnershofer Grautier bei einer Tombola verlost.
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Mitte Juni hat das Eselhengstfohlen am Gutshaus das Licht der Welt erblickt. Am Sonntag, 4. Oktober, wird das Büttnershofer Grautier bei einer Tombola verlost.

Büttnershof – Mit einer ungewöhnlichen Gewinn-Aktion beendet das Gutshaus im Idener Ortsteil am 4.  Oktober seine coronabedingt um vier Monate verkürzte Flohmarkt-Saison 2020.

„Es geht ihm gut“, kündigt Mitinhaberin Elke Prüfert der AZ am Mittwochvormittag eine spektakuläre Tombola an, in deren Mittelpunkt ein tierischer Hauptpreis steht, den diese Zeitung bereits am 18. Juli in den Fokus gestellt hat.

Damals war Eselhengstbaby Munky gerade sechs Wochen auf der Welt. Der kernige Stammhalter von Eselmama Paula und Eselpapa Alfredo bekomme regelmäßig „seine Streicheleinheiten“, beteuert die Gastgeberin. Das Gewinnspiel vor der idyllischen Kulisse der etwa dreieinhalb Hektar großen Parkanlage werde der Höhepunkt des Flohmarktfinales. Und es biete eine recht hohe Gewinnchance, weil die Tombola-Lose, die von den Veranstaltern unter den Besuchern verteilt würden, nur an „30 Interessierte“ ausgegeben würden, beschreibt Prüfert das Prozedere dieser Eselei. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolge gegen 15 Uhr.

Munky dürfte von dem ihm bevorstehenden Spektakel noch nicht allzu viel mitbekommen haben. Seine neuen Besitzer aber sollten wissen, dass es sich bei Eseln keinesweg um reine Sturköpfe handele. Die Langohren könnten Tricks lernen, seien Begleiter beim Spaziergang und dienten als dankbare Reittiere für Kinder. Esel stammen von Wüstentieren ab und ihr Fell ist nicht wasserdicht. Sie brauchen trockenen Auslauf und Hufpflege und sie sollten am besten in Gesellschaft von Artgenossen Beschäftigung erfahren, da ihr krächzendes „Iaaah“ sonst Nachbarn nerven könnte. Eselrufe sind in freier Natur bis zu fünf Kilometer weit zu hören.

Als Futter reichen Stroh, Heu und Holz, denn Esel sind gute Futterverwerter. Das Eselheim sollte einen Wälzplatz haben, den die Grautiere zur Fellpflege brauchen. Wie Esel zu halten sind, lehrt seit 1988 die Interessengemeinschaft für Esel- und Mulifreunde Deutschland, Näheres: www.esel-org. VON ANTJE MAHRHOLD

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