Russische Stipendiatin verschafft sich Einblicke in deutsches Verwaltungswesen

Moskauerin findet Gefallen an gemütlicher Hansestadt

Oberbürgermeister Klaus Schmotz tauscht sich mit der Studentin Nadezda Zherebina aus. Die Moskauerin nutzt ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihren Aufenthalt.
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Oberbürgermeister Klaus Schmotz tauscht sich mit der Studentin Nadezda Zherebina aus. Die Moskauerin nutzt ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihren Aufenthalt.

Stendal. „In Moskau herrscht ein unglaubliches Tempo. Das kommt mir zweimal schneller als das Tempo der Menschen hier vor. Die Menschen rennen in Moskau fast zur Metro und man sieht nie jemanden auf der Rolltreppe stehen.

Außerdem kann man sich dort 24 Stunden lang alles Lebensnotwendige in den Geschäften besorgen. Stendal ist sehr viel kleiner. Was mir aber sehr gut gefällt, ist, dass die alten Gebäude saniert sind und alles sehr schön aussieht“, vergleicht Nadezda Zherebina ihre Heimatstadt mit ihrem derzeitigen Aufenthaltsort.

Die Moskauer Studentin verbringt als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung ihre Praktikumszeit in der hansestädtischen Verwaltung. Sie studiert im neunten Semester an der Moskauer Universität für Verwaltung in der Fachrichtung Internationale Beziehungen. Bereits seit dem 2. September verweilt sie in Stendal, nutzt dafür das vierwöchige Kurzstipendium. Während ihrer Zeit in Deutschland sammelt sie Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland und lernt vor allem die Funktionen und die Aufgaben der deutschen Kommunalverwaltung kennen.

Von Berit Wagner

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