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Möringen: Kita „Kinderarche“ will schon im Februar Anker lichten

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Von: Stefan Hartmann

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Die Vorderseite der noch nicht ganz fertiggestellten Möringer Kita „Kinderarche“.
Der Name „Kinderarche“ der neuen Möringer Kita hat sich unter anderem wegen des vielen verwendeten Holzes durchsetzen können. © Hartmann, Stefan

Der Kitaneubau in Möringen hat nun einen Namen: Die „Kinderarche“ soll voraussichtlich im Februar bezogen werden können.

Möringen – „Kinderarche“ soll der Kitaneubau in Möringen genannt werden, verrät Elimar Brandt, Vorstand der Borghardtstiftung, auf AZ-Nachfrage. Und noch ein weiteres Detail kann er bekanntgeben: Bereits im Februar sollen die Kinder in den – bis dahin fertiggestellten Neubau – einziehen.

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. „Innen sind noch ein paar Restarbeiten zu erledigen“, sagt Brandt. Dazu gehören einige Malerarbeiten. Ebenfalls fehlen noch die Möbel, die voraussichtlich Ende des Monats geliefert werden sollen, zählt der Stiftungsvorstand die noch nötigen Schritte auf. Ganz wichtig dabei: Die Abnahmen vom Jugend- sowie vom Bauamt sollen noch im Januar erfolgen. Damit werde es ermöglicht, dass die Kinder ab dem 6. Februar ihre neue Kita beziehen können. Eine Sache werde jedoch noch auf sich warten lassen müssen: Die geplante Wärmepumpe werde zum Startschuss noch nicht vorhanden sein. „Es ist ein Drama, dass es keine Wärmepumpen gibt“, sagt Brandt. Aber das sei auch der einzige Wermutstropfen, der bis Februar nicht funktionieren werde, zeigt er sich zuversichtlich, dass sonst alles klappen wird. Um kalte Füße brauche sich übrigens auch niemand zu sorgen, stellt Brandt klar. Als Ausgleich für die fehlende Wärmepumpe werd es übergangsmäßig eine mobile Heizstation geben, damit Fußbodenheizung und Warmwasser zum Einzug kein Traum bleiben müssen. Nun diese Übergangslösung nutzen zu müssen sei aufwendig, aber notwendig. Damit könne sich die Borghardtstiftung darüber freuen, erneut ein Projekt schneller als geplant abgeschlossen zu haben. „Alle unsere Kitas, die ich gebaut habe, sowohl Leichtsinn, Osterburg als auch die Kinderarche sind schneller fertig geworden“, sagt der Stiftungsvorstand. „Die Privaten können es offensichtlich besser“, erlaubt er sich auch eine kleine Spitze gegen die öffentliche Hand. Das zeige sich auch in einem anderen Aspekt. Das gesamte Team der ehemaligen städtischen Kita könne übernommen werden, verkündet Brandt. „Darüber freue ich mich sehr. Dass man nicht ein Team hat, das völlig neu ist“, erklärt er weiter. Für die 40 Kinder, die zum Start den Neubau besuchen werden, sei der Ortswechsel schon schwierig genug. Mit den ihnen vertrauten Erziehern sei es jedoch etwas leichter für sie. „Das war nicht von vorneherein ganz klar. Deshalb bin ich sehr froh.“ Das spreche auch für die Borghardtstiftung als Träger und Arbeitgeber, findet Brandt.

Einen genaueren Einblick ins Innere der neuen Kita soll die Öffentlichkeit voraussichtlich zum 1. März zur offiziellen Einweihung erhalten. Damit liegt zwischen Einzug und Eröffnung fast ein ganzer Monat. „Ich finde es schön, wenn ein bisschen Leben im Haus ist“, erklärt Brandt. Dann könnten die Kinder sich ein wenig einleben, ihre Bilder an die Wände hängen und eine gemütliche Unordnung verbreiten. Auf den Namen „Kinderarche“ sei man gekommen, weil beim Bau so viel Holz verwendet worden ist, erklärt Brandt den Namensfindungsprozess. „Für uns als konfessionellen Träger passt das auch sehr gut“, befürwortet er die Wahl. Damit ergebe sich auch ein weiteres Projekt für die Zukunft: So ähnlich, wie die Kita Abenteuerland eine Burg auf ihrem Gelände stehen hat, biete sich für das Möringer Gelände ein Holzschiff an.

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