Sport in Stendal

Freude über erweitertes Stadion

Mehrere Männer schaufeln Erde bei einer Baumpflanzaktion.
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Um die Sanierung des Stadions „Am Galgenberg“ würdig abzuschließen, lud der Stendaler Leichtathletikverein zahlreiche Sponsoren, Freunde sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zu einer Baumersatzpflanzung ein.
  • vonStephan Ernst
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Mit einer Baumpflanzung wurde jetzt die Stadion-Erweiterung an der Osterburger Straße in Stendal abgeschlossen.

Stendal – Trainingseinheiten und Wettkämpfe sind in der Corona-Pandemie sinnbildlich erst einmal auf Eis gelegt, doch untätig war der Stendaler Leichtathletikverein nicht. Im August letzten Jahres hatten die Baumaßnahmen zum Erweiterungsbau auf dem einstigen Areal des alten Schwimmbades begonnen.

Auf dem verwilderten Gelände entstanden in wenigen Monaten eine neue Wurfanlage und ein Volleyballplatz. Die alte Anlage entspricht nicht mehr dem internationalen Standard. Zudem darf sie aus Sicherheitsgründen nicht bei Laufwettbewerben genutzt werden. Mit der neuen Anlage können alle Disziplinen beim Training- und Wettkampfbetrieb zeitgleich mit den anderen Disziplinen laufen. Die vorhandene Beachvolleyballanlage wird durch mehrere Vereine und Trainingsgruppen intensiv genutzt und ist entsprechends oft belegt, somit musste eine zweite her.

Die Baumaßnahmen wurden zu einhundert Prozent vom Land Sachsen-Anhalt aus dem Programm Vereinssportstättenbau 2020 gefördert, so der Präsident des Sportvereins im Gespräch mit der AZ.

Die 14. Winckelmann-Games wären für die Einweihung des Erweiterungsbaus perfekt gewesen. Doch angesichts der noch immer andauernden Pandemielage sind solche Veranstaltungen momentan undenkbar. Somit wurden die beliebten Spiele mit Namen des großen Sohnes der Hansestadt Stendal in den Monat September verschoben. Um dennoch einen würdigen Abschluss der Bauarbeiten zu begehen, lud der Stendaler Leichtathletikverein zur Baumersatzpflanzung ins Leichtathletikstadion „Am Galgenberg“ ein.

Was die Ehrengäste können, können wir schon lange, sagte sich die Jugend und griff ebenfalls zur Schaufel.

„Lassen Sie uns die Pflanzung auch als Zeichen der Hoffnung für die Zukunft begehen“, sagte Vereinspräsident Peter Ludwig im kleinen Kreis der geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft. Im feinen Zwirn und blitzenden Schuhen begaben sich Landrat, Oberbürgermeister, Stadträte, Sponsoren, Ehrenmitglieder und Freunde an die symbolische Pflanzung der zehn Winterlinden unter Beobachtung der sportbegeisterten Jugend. Diese ließ es sich nicht nehmen selbst einen Baum zu pflanzen und zeigte den Gästen, wie Teamarbeit funktioniert. (Ute Krug)

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