Team von Patrizia Kalz richtet Aktionstag mit Hilfe von Sponsoren aus

Mission Bahnhof lockt Nachbarskinder ans Gleis

An Gleis 1 vor dem Domizil der Stendaler Bahnhofsmission genießen Goethe-Ganztagsgrundschüler den Frohsinns eines Gesellschaftsspiels an frischer Luft. Der Aktionstag der vor einem Jahr eröffneten Einrichtung war gut besucht.
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An Gleis 1 vor dem Domizil der Stendaler Bahnhofsmission genießen Goethe-Ganztagsgrundschüler den Frohsinns eines Gesellschaftsspiels an frischer Luft. Der Aktionstag der vor einem Jahr eröffneten Einrichtung war gut besucht.

Stendal. „Verstehst du Bahnhof?“ lautete das Motto des Kinder- und Familientages der Bahnhofsmission. „Alle Gäste sollen verstehen, was die Mitarbeiter der Bahnhofsmission so alles zu tun haben“, erklärt Leiterin Patrizia Kalz, die das Domizil an Gleis 1 seit Januar leitet.

„Wir haben das erste Mal einen Tag der Bahnhofsmission organisiert und erhielten vielfältige Unterstützung von Sponsoren“, fügt sie hinzu.

Bereits 9 Uhr stehen zwei zweite Klassen der benachbarten Ganztagsgrundschule an der Goethestraße mit den Klassenleiterinnen Astrid Soisson und Anke Junghans vor der Tür. Die Schüler teilen sich in drei Gruppen auf. Einmal werden sie von Anna Reuter und Tina Hoffmann vom Mobilteam der Nasa durch Stendals Bahnhof geführt, um Infotafeln, Fahrkartenautomaten und Schließfächer kennen zu lernen. In der zweiten Gruppe geht es um die Bedeutung der Piktogramme auf dem Bahnhofsgelände. Beim Wissenstest stellen die Mädchen und Jungen ihren Bildungsstand unter Beweis. Auch Polizeikommissar Robert Somann kann bemerken, dass die Zweitklässler nun wirklich nur Bahnhof verstehen.

Ausgerechnet im Raum der Stille ist es dann aber nicht sehr ruhig. Brunhilde Schröder singt und spielt mit ihren jungen Gästen. Zeigt, wie mit Luftballons musiziert werden kann. Und Giulia erklärt, dass selbst Nadeln in Ballons gepiekst werden können, ohne dass diese zerknallen. Das alles ist sehr kurzweilig für die Grundschüler. Sie bedanken sich schließlich mit selbst gemalten Bildern bei den zwei hauptamtlichen und vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die jederzeit Verstärkung brauchen können. Bis zum späten Nachmittag hin herrscht in und um der Mission ein sehr emsiges Treiben.

Von Dietmar Schulz

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