Mensch 2013: Marion Schulze trainiert in zahlreichen Stunden junge Reiter

Damit es einfach aussieht

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Dass Marion Schulze in Krumke selbst auf einem Pferd sitzt, kommt nicht ganz so häufig vor. Das Training der Voltigiergruppen nimmt dann doch zu viel Zeit in Anspruch.

Krumke. Damit es einfach aussieht, muss viel trainiert werden. Das gilt in vielen Sportarten so. Beim Reiten ist der Anspruch an die Sportler allerdings um einiges größer, arbeitet man doch mit einem Lebewesen.

Speziell beim Voltigieren, bei dem turnerische und akrobatische Übungen auf den Rücken der Pferde gezeigt werden, ist viel Training gefordert, um Kraft, Koordination und Motorik präzise ausführen zu können. In Krumke kümmert sich Marion Schulze darum.

„Das Pferd bewegt sich im Raum, da müssen sich die Kinder auf ihre Technik verlassen können“, sagt sie. Ein Schwebebalken in der Turnhalle bleibt stehen. Für sechs Stunden am Tag ist Schulze für den Pferdesport in Krumke hauptamtlich aktiv. Die Zeit ist jedoch nur ein Bruchteil an jener, die sie für den Verein aufbringt. Und da sind die Wochenenden noch nicht einmal mit einberechnet, an denen Turniere oder auch Reitlehrgänge an der Tagesordnung sind. Die Tochter der 50-Jährigen ist selbst aktiv, da bleiben wenige Wochenenden für andere Aktivitäten.

Marion Schulze ist mit Pferden aufgewachsen. Auf dem elterlichen Hof in Thielbeer hatte sie immer Tiere um sich. Seit 1992 ist sie in Krumke aktiv, trainiert mit den Leistungsgruppen I und II im Voltigieren drei Mal in der Woche. Natürlich nicht allein. „Pferdesport ist ein Teamsport“, Schulze nicht die einzige Trainerin, die sich kümmert. Aber auch die Sportler helfen sich untereinander, besonders unter den Heranwachsenden von acht bis 18 Jahren. Das ehrenamtliche Engagement kommt bei Marion Schulze aus der Liebe zu den Pferden und zum Sport heraus. Wer sich von den Trainingserfolgen ein Bild machen möchte, kann dies im Internet tun. Die passende Adresse ist www.krumker-voltis.com.

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