Altmark-Tag auf der Bundesgartenschau in Havelberg

Mehr als Musik und flotte Sprüche

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Ramona Wolff warb am Infostand des Tourismusverbandes für Urlaub in der Altmark.

Havelberg. Kaiserwetter am Pfingstsonntag. Besser hätten die äußeren Bedingungen für den Altmark-Tag auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Havelberg nicht sein können.

Tausende Gäste nutzten am bisher wohl besucherstärksten BUGA-Tag die Gelegenheit zu einem Ausflug in die Hansestadt. Der Dombezirk stand ganz im Zeichen von Sachsen-Anhalts schönem Norden.

Künstler aus dem Landkreis Stendal und dem Altmarkkreis Salzwedel präsentierten auf der Bühne ein buntes Programm aus Musik und Tanz. Mit dabei die Tanzgruppe „Treuer Husar“ aus Heeren oder der Männerchor und das Blasorchester Seehausen. Unter die Gäste gemischt hatten sich Gardelegener Originale wie Otto Reutter (alias Manfred Brandt) und Julius Beck (Rupert Kaiser), die mit flotten Sprüchen manchen Lacher ernteten.

Der Männerchor und die das Blasorchester Seehausen begeisterten das Publikum.

Neben dem kulturellen Vergnügen diente die Veranstaltung der Werbung für die Region. Wenn man es an der Anzahl des Infomaterials misst, das Mandy Hodum, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Altmark und Mitarbeiterin Ramona Wolff unter die Leute brachten, scheint das mehr als gelungen. Besonders Prospekte zu den Aktivangeboten und zum Bismarck-Jubiläum waren gefragt. Zum Infomaterial gehörte auch die zweisprachige Broschüre „Kirchen & Klöster in der Altmark“ mit Bezug auf das Reformationsjubiläum 2017.

„Wir dürfen uns auf den BUGA-Lorbeeren nicht ausruhen, sondern müssen den Schwung nutzen, um langfristig Gäste für unsere Region zu begeistern“, weiß Hodum. Nächste Gelegenheiten für die Altmark-Werbung bieten der Sachsen-Anhalt-Tag am kommenden Wochenende in Köthen und der zweite Altmark-Tag auf der BUGA, am 14. Juni in Brandenburg an der Havel.

Von Christian Wohlt

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