Traditioneller Umzug zieht zahlreiche Bürger an / Buntes Programm für die gesamte Familie

Martinsfeuer lodert auf dem Hof der Stendaler Brandschützer

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Jung und Alt haben sich auf dem Hof der Feuerwehr zusammengefunden. Das Traditionsfeuer lodert. Gerade für Kinder und Jugendliche ein besonderes Erlebnis.

Stendal – Der Abend brach herein, entfernt hörte man die Klänge der Trompeten und Pauken. Blaulicht blitzte auf der Scharnhorststraße auf. Dies waren erste Anzeichen, dass sich der Fackelträger-Tross, angeführt von St. Martin hoch zu Ross, in Bewegung gesetzt hatte.

Etliche Rolandstädter schlossen sich in Stadtsee zusammen. Von der August-Bebel-Straße zog der Tross über die Friedrich-Ebert-Straße zur Scharnhorststraße.

Vor den Toren des Justizzentrums warteten Ross und Reiterin auf das Gefolge, um es weiter zum Ziel, dem Feuerwehr-Domizil an der Von-Schill-Straße, zu führen.

Begleitet wurde alles von Fackelträgern der Kinder- und Jugendriege sowie aktiven Brandschützern. Der Lüderitzer Fanfarenzug gab den Ton an. Stendals Stadtwehrleiter Michael Geffers wartetet bereits. Um die Feuerschale mit dem fast zwei Meter hohen Drahtgeflecht bildeten die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit Fackeln in ihren Händen einen Kreis. Nach der Begrüßung der Teilnehmer entfachte der Wehrchef das Martinsfeuer, und der große Holzstapel spendete wohlige Wärme.

Der Förderverein der Brandschutztruppe sorgte an diesem Abend für das leibliche Wohl. Einer der Höhepunkte war die vom Theater der Altmark aufgeführte Geschichte von Pinocchio.  kr

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