Ermittlungsgruppe Rauschgift stellt Hannoveraner Dealer und Stendaler Lieferanten

Erfolg für Fahnder in Stendal: Marihuana, Waffen und Zigaretten entdeckt

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Zwei scharfe Schusswaffen, mehrere Kilogramm Marihuana und etwa 300 Stangen unversteuerte Zigaretten fanden die Beamten in Stendal.

xp Stendal/Hannover. Die Beamten hätten nicht schlecht gestaunt, als sie bei einem Lieferanten einer Hannoveraner Gruppierung in Stendal nahezu neun Kilogramm Marihuana, zwei scharfe Schusswaffen und rund 300 Stangen unversteuerte und unverzollte Zigaretten finden konnten.

Nach monatelangen Ermittlungen konnten Fahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des LKA Niedersachsen / Zollfahndungsamtes Hannover in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover gegen eine Gruppierung von Beschuldigten, überwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion stammend, erfolgreich zugreifen.

Bereits Anfang Dezember und am vergangenen Donnerstag, dem 15. Dezember, schlugen die Ermittler zu und durchsuchten fünf Wohnungen und einen Gewerbebetrieb in Hannover und Stendal/Sachsen-Anhalt. Unterstützt wurden sie hierbei von Polizeibeamten der PD Hannover und der Polizei Sachsen-Anhalt.

Die Fahnder konnten zunächst in einer Bunkerwohnung in Hannover-Anderten nahezu vier Kilogramm Marihuana und Verpackungsequipment (unter anderem eine Vakuumier-Maschine) und auf einem abgestellten Lkw auf einer Gewerbefläche in Hannover-List Diebesgut aus zwei Ladungsdiebstählen (so genannte Planen-Schlitzer) beschlagnahmen.

Es handelte sich um mehr als 200 Kartons Rußpartikelfilter und Tabakwaren im Gesamtwert von mehr als 110 000 Euro. Das Diebesgut konnte Tatorten im Bereich Neustadt a. Rgb. und im Bereich der BAB 7, Heidekreis, im September und Oktober 2016 zugeordnet werden.

Gegen den 33-jährigen aus Russland stammenden Betreiber der Bunkerwohnung aus Hannover und den 52-jährigen aus der Ukraine stammenden Lieferanten des Marihuanas wurde die Untersuchungshaft durch das Amtsgericht Hannover angeordnet.

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