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MAD-Club Stendal bannt Cartoon-Figuren auf Holz

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Von: Ute Krug

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Die vier stehen neben beziehungsweise hinter der Holzwand, auf der Tom und Jerry zu sehen sind.
Mohammad (l.), Lea, Leiterin Susanne Junghans und Nessar zeigen die Werke, die im neusten Graffiti-Workshop des Stendaler MAD-Jugendclubs entstanden sind. © Ute Krug

Zum dritten Mal trafen sich Jugendliche und junge Erwachsene im Stendaler Jugendclub „MAD“, um am Spray-Workshop mit Graffiti-Artwork-Künstler Michael Braune teilzunehmen.

Stendal - Michael Braune, bekannt von vielen Sprayprojekten in der Hansestadt Stendal und deutschlandweit, gab den Teilnehmern die Techniken und Feinheiten sowie Besonderheiten des Sprayens weiter. Es drehe sich alles um Comic-Figuren aus vergangener und heutiger Zeit, sagte Jugendclubleiterin Susanne Junghans der AZ im Gespräch.

Dazu wurden Birkenholzplatten bestrichen und im Anschluss besprayt. Die Jugendlichen hatten viel Spaß dabei, in der Gruppe ein Projekt zu verwirklichen. In der dritten Runde des Workshops entstanden „Tom und Jerry“ sowie „Hase und Wolf“.

„Tom und Jerry“ ist eine US-amerikanische Serie von 161 Zeichentrickfilmen, die von 1940 bis 1967 produziert wurden. Die Produktion war weltweit erfolgreich und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Die Holzfläche zeigt den Hasen mit dem Wolf auf einem Boot.
Vorlage sind dieses Mal zwei ältere Cartoons: „Tom und Jerry“ und die sowjetische Trickfilmserie „Hase und Wolf“ (Bild), auch als „Na, warte!“ bekannt. © Ute Krug

Sieben Folgen wurden mit einem Oscar ausgezeichnet, weitere sechs wurden für den Oscar nominiert, somit sei „Tom und Jerry“ die meistausgezeichnete Trickfilmserie, heißt es. „Hase und Wolf“, im Originaltitel „Nu, pogodi!“ (übersetzt „Na, warte!“) ist eine sowjetische beziehungsweise russische Zeichentrickserie.

Die ersten 16 Folgen entstanden von 1969 bis 1986, weitere vier Folgen 1993, 1995 und 2005. In den beiden Workshops zuvor wurden Motive aus Alice im Wunderland, Captain Future, Charlie Brown und Snoopy besprayt. Sechs weitere Motive folgen in den kommenden Workshops.

Welche Motive dazu in die engere Auswahl kamen, bleibt noch geheim. Die Tafeln werden gut sichtbar entlang der Zaunfläche des MAD-Clubs ausgestellt. Der Jugendclub und die Kultur am Stadtsee solle mit den besonderen Bildern nach außen gezeigt werden, hieß es von den Verantwortlichen.

Zur Saison-Eröffnung des Hochseilgartens am 1. April können die Unikate bewundert werden, erfuhr die AZ.

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