Arbeiten erst mal zurückgestellt / Bauhof beseitigt kleine Schäden

Lüderitzer Straße in Stendal: „Da bricht man sich die Knochen“

Nachdem der Stadtrat abgestimmt hat, werden mehrere Straßen der Rolandstadt, darunter auch die Lüderitzer Straße als Bauvorhaben zurückgestellt. 
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Nachdem der Stadtrat abgestimmt hat, werden mehrere Straßen der Rolandstadt, darunter auch die Lüderitzer Straße als Bauvorhaben zurückgestellt.

Stendal – Die Fugen sind auseinander gerüttelt, die Steine sitzen locker und der Asphalt gestaltet sich für Radfahrer oder Rollatoren zur echten Holperpiste mit Balanceakt.

„Es gibt ja noch schlimmere Gehwege, aber trotzdem“, machte ein Anwohner seinem Frust über den schlechten Zustand des Gehwegs in der Lüderitzer Straße kürzlich beim Stendaler Stadtrat Luft. „Da bricht man sich fast die Knochen.“

Der Gehweg befindet sich teilweise in einem sehr schlechten Zustand.

Eigentlich habe der Straße sogar eine Frischekur bevorgestanden. „Es gibt bereits eine Planungsvorbereitung zum grundhaften Ausbau der Lüderitzer Straße“, teilt Stadtsprecher Armin Fischbach mit. In Abschnitten seien die Arbeiten ab 2021 geplant gewesen. Zusätzlich sei auch für die Gehwege in der Brauhausstraße und der Elisabethstraße ein grundhafter Ausbau geplant gewesen. „Aufgrund der getroffenen Entscheidungen im Stadtrat zur Aussetzung der Straßenausbaubeiträge werden diese Baumaßnahmen kurzfristig nicht umgesetzt werden“, teilt die Stadtverwaltung allerdings mit.

Auf Antrag der AfD-Fraktion setzte sich das Gremium mit der Thematik auseinander. Schlussendlich fand der fraktionsübergreifende Antrag der Linken/Grünen und SPD/FDP/Ortschaftsräte alle Straßenbauprojekte für die in den Jahren 2020 und 2021 Straßenausbaubeiträge erhoben werden müssten, auszusetzen, die mehrheitliche Zustimmung der Ratsmitglieder.

Für die Lüderitzer Straße bedeutet das vorerst Flickenschusterei. Die im Stadtrat angesprochene Stelle des Gehwegs werde ausfindig gemacht und der Schaden vom Bauhof behoben, so Fischbach zur AZ.

VON LAURA KUEHN 

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