Die Lücke füllt sich bald

Nach dem Abriss von 22 Gebäuden zwischen Südwall und Schadewachten befindet sich dort ein großes „Loch“. Edeka wird bis Herbst nächsten Jahres einen neuen Markt errichten und es so wieder schließen.

Stendal - Bianca Lange. Im April sollen die Bauarbeiten losgehen, so steht es jedenfalls im Baukonzept des Handelsriesen Edeka. Es sieht gut aus, die 22 abzureißenden Häuser sind weg und die Pläne und Entwürfe für den neuen Markt liegen bereits fertig auf den Tischen der Ingenieure und Architekten der IBA (Ingenieurbau Altmark GmbH).

Der Eingang des neuen Marktes wird am Schadewachten sein, doch auch vom Südwall aus wird es eine Zufahrt geben. Die Stadt wird zu diesem Zweck auf der Straße noch eine zusätzliche Linksabbiegerspur bauen lassen.

„Deshalb müssen sich Anwohner in den Sommerferien nächsten Jahres auf einige Behinderungen einstellen“, sagte Straßenbau-Chef Helmut Trommer vom Tiefbauamt Stendal. Eine Million Euro investiert die Hansestadt in Parkplatz, Abbiegespur und entsprechende Schallschutzmaßnahmen.

Edeka steckt noch mal das Doppelte in das Projekt, das bei Fertigstellung über 20 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten soll. Die Vorbereitungen für die verschiedenen Baumaßnahmen laufen bereits, sagte Stadtsprecherin Sybille Stegemann gegenüber der AZ. Wahrscheinlich im Herbst 2011 soll der für die Innenstadt „maßgeschneiderte City-Markt“ in Betrieb genommen werden können.

Da die Abriss- und Vorbereitungsarbeiten pünktlich zum Ende kommen werden, sei momentan auch keine Terminverzögerung zu erwarten, informierte Stegemann weiter. Seit fünf Jahren planen Edeka, Stadt und die IBA. Mit der Fertigstellung des Marktes sei ein Ende in Sicht.

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