20 Jahre Heide-BI im August / Friedensaktivisten auch bei Anti-Nazi-Protest

Linke und Verbündete zielen verstärkt auf Militär-Stadt

Joachim Spaeth und Mitstreiter wandern nach der Kundgebung direkt an einer Kreisstraße annähernd fünf Kilometer in den Wald bei Uchtspringe hinein. In der Colbitz-Letzlinger Heide übt die Bundeswehr auf ihren Flächen nicht zuletzt für Auslandseinsätze.

Uchtspringe. „Würde es sich um ein ziviles Projekt handeln, wäre es nie und nimmer genehmigt worden“, ist sich Bundestagsmitglied Rosemarie Hein aus Magdeburg sicher.

Die Linkspartei bläst im Wahljahr 2013 zum Sturm auf die geplante Bundeswehrübungsstadt „Schnöggersburg“ in der Colbitz-Letzlinger Heide. Das 100-Millionen-Euro-Projekt belaste die wertvolle Natur erheblich, annähernd 6,5 Quadratkilometer Boden würden neu versiegelt. Eine politische Mehrheit gegen das Vorhaben gebe es momentan nicht. „Wir wollen das ändern“, hat die Bundespolitikerin vor mehr als 60 Gleichgesinnten am Sonntag verkündet. Zum 234. Friedensweg für eine ausschließlich zivile Nutzung der Heide hatte die Bürgerinitiative (BI) „Offene Heide“ diesmal in die Nähe des Stendaler Ortsteils Uchtspringe eingeladen (die AZ berichtete). Die BI besteht 2013 zwei Jahrzehnte. Für den 4. August ist deshalb eine größere Veranstaltung geplant. Wo sie stattfinden wird, ist noch offen.

Von Marco Hertzfeld

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