Raks-Blöcke werden vermutlich zwangsversteigert / Not-Wasserentnahmestellen nun abgestellt

Die letzten Mieter verlassen Stendal-Süd

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Die Raks-Mieter in Süd sind ausgezogen. Bis Weihnachten wird vermutlich niemand mehr in den Blöcken leben.

Die Stadt rechnet damit, dass auch die letzten Mieter bis Weihnachten ausgezogen sein werden.

„Zwei Personen sind auf eigenen Wunsch in die Stendaler Notunterkunft gebracht worden und werden dort vom Paritätischen und von der Stadt betreut“, schildert Stadt-Sprecher Klaus Ortmann. Zwei weitere hätten eine Wohnung in Aussicht, werden also vermutlich auch in den nächsten Tagen ausziehen.

Ortmann geht davon aus, dass nach dem kompletten Leerzug der Blöcke, die der Raks-AG gehören, ein Wertgutachten erstellt wird. Wenn die Raks-AG auch weiterhin die Außenstände im sechsstelligen Bereich bei den Stendaler Stadtwerken nicht bezahlt, dürfte es irgendwann, wenn die gerichtlichen Instanzen durchlaufen sind, zur Zwangsversteigerung kommen. Ob die alten Wohnblöcke jemand haben will, ist allerdings sehr fraglich.

Die Stadtwerke hatten die Not-Wasserentnahmestellen am Freitag abgestellt, um das Leitungssystem vor Frost zu schützen.

mei Stendal. Nachdem die Stadtwerke vor wenigen Tagen auch die externe Trinkwasserversorgung für die Raks-Mieter in Stendal-Süd abgeklemmt haben, entspannt sich die Lage in dem Problem-Stadtteil allmählich. Von den ca. 250 Mietern, denen im April dieses Jahres die Fernwärme und im Juli das Wasser abgestellt wurde, leben aktuell nur noch weniger als zehn in den betroffenen Blöcken, die vermutlich irgendwann zwangsversteigert werden.

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