Standortfaktor Strom-Nähe: Elbresidenz-Team bereitet aufwendiges Freiluft-Vergnügen

Lebenslust am Elbstrand tanken

„Das macht mir Spaß“, zeigt sich Fährmann Manfred Will gern inmitten seiner Elbresidenz-Passagiere. Der 72-Jährige aus Sandau muss nicht mehr arbeiten, aber der Gelegenheitsjob auf Arneburgs Fähre bringt nicht nur dem Gierseil-Chef wahre Freude. Fotos (4): Mahrhold

Arneburg. „Ein Schiff wird kommen“, trällert eine gut gelaunte Truppe gegen leichten Seewind, als sich Arneburger Elbresidenz-Passagiere lässig unter imposanter Megabaum-Kulisse mit Elbstrand-Blick gruppiert haben.

Den wasserklaren Standortfaktor sehr bequemer Strom-Nähe nutzt das Team um „Pro Seniore“-Leiterin Carmen Gedamke an diesem Nachmittag zweitmals, elbepicknicken ist eben längst nicht nur was für ganz Frische.

„Oh, wie ist das schön“, singt das dreifache Dutzend aus vollen Kehlen, als nach äußerst aufheiternder Elbfährtour leibhaftig ein Riesenschlepper die Strömung teilt. „Der kommt aus Berlin“, kombiniert eine besonders Rüstige aus den gleichnamigen Großbuchstaben backbord des Frachterhecks. Ein paar Meter weiter behält derweil Kevin Reckstadt die Ruten zweier Frisch-Petrijünger im Blick. Der Elbresidenz-Mitarbeiter assistiert im hellbraunen Elbsand dem Angel-Verhalten des Jerichowers Fritz Schneller (83) und dem von Otto Meyer (81), der aus Stendal stammt.

Am 11. September läuten Arneburgs Elbresidenzler die dritte Jahreszeit mit einem Herbstfest ein. Eine Woche später eröffnen sie ihren Sinnesgarten.

Von Antje Mahrhold

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