51-Jähriger aus dem Altmarkkreis Salzwedel schweigt im Prozess vor dem Landgericht Stendal zu den Vorwürfen

Lebensgefährtin vergewaltigt und Töchter missbraucht?

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Symbolfoto

arz Salzwedel/Stendal. Carsten G. schweigt seit dem Prozessauftakt. Auch am fünften Verhandlungstag sagt der Angeklagte aus dem Altmarkkreis Salzwedel vor dem Landgericht Stendal nichts zur Anklage.

Dem 51-Jährigen wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin vergewaltigt und deren Töchter missbraucht zu haben. Folgt das Gericht der Anklage der Staatsanwaltschaft, dann erwartet den gebürtigen Niedersachsen eine mehrjährige Haftstrafe.

Konkret geht es um Taten, die der gelernte Straßenwärter in den Jahren 2005 bis 2012 verübt haben soll. Zum einen um sexuellen Missbrauch zweier Mädchen, für die er eine Zeit lang die Vaterrolle übernommen hatte. Zum anderen soll der 51-Jährige sexuelle Handlungen vor den heute 14 und 16 Jahre alten Mädchen vorgenommen und deren Mutter im Winter 2007/2008 zum Sex gezwungen haben.

Insgesamt acht Zeugen sind seit Prozessbeginn vernommen worden, weitere werden vermutlich noch hinzukommen. Der Prozess wird am 14. November fortgesetzt.

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