Wulfänger pariert Bürgerfrage / Kreismitarbeiter blicken bereits auf 1. Dezember

Landratswahl Stendal: Kein Hauen und Stechen vor der Stichwahl

Dr. Denis Gruber (M.) schaut am Sonntag auf erste Daten. Martin Schulz (l.), Bastian Sieler und weitere Kreismitarbeiter müssen am 1. Dezember auch wieder ran.
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Dr. Denis Gruber (M.) schaut am Sonntag auf erste Daten. Martin Schulz (l.), Bastian Sieler und weitere Kreismitarbeiter müssen am 1. Dezember auch wieder ran.

Stendal – Landrat Carsten Wulfänger nahm es ziemlich sportlich, als Steffen Roske in der Einwohnerfragestunde des Kreistages wissen wollte, was er nach der Stichwahl am 1. Dezember denn beruflich so vorhabe.

Die zweite Runde möge doch bitte abgewartet werden und dann könne er auch genau sagen, wie es für ihn weitergehe, zeigte sich der Amtsinhaber im Plenum noch keineswegs geschlagen. Die aktuelle Amtszeit endet am 18. März.

Derweil ist das endgültige Ergebnis der Hauptwahl vom vergangenen Sonntag verkündet worden, der Kreiswahlausschuss hat getagt. Herausforderer Patrick Puhlmann (SPD) kommt demnach auf 15 976 Stimmen und 46,91 Prozent und Wulfänger (CDU) auf 11 066 Stimmen und 32,49 Prozent. Der zweite Herausforderer, Arno Bausemer von der AfD, ist mit 7014 Stimmen und einem Anteil von 20,60 Prozent aus dem Rennen. Kreiswahlleiter Dr. Denis Gruber und Team bereiten sich auf die Stichwahl vor. Das komplette Ergebnis der Hauptwahl steht im Internet unter www.landkreis-stendal.de.

Sollte es für ihn am 1. Dezember nicht reichen, sei für seine Person einiges über den kommunalen Versorgungsverband geregelt, sagte Wulfänger noch am Donnerstagabend im Kreistag. Unabhängig davon werde der Kreistag in der Dezember-Sitzung darüber reden, welches Verfahren genau für die beiden Beigeordneten angewendet werden soll, deren Amtszeit in einem guten halben Jahr ende. Für diese Posten ist allein der Kreistag zuständig.  tz

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