2000 Menschen folgen „Singenden Weihnachtsmännern“ auf Winckelmannplatz

Kutte glänzt abseits des Marktes

Uwe Trapp (l.) und Sangesfreunde haben jedes Jahr im Herzen der Stadt einen festen Auftrittstermin.
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Uwe Trapp (l.) und Sangesfreunde haben jedes Jahr im Herzen der Stadt einen festen Auftrittstermin.
  • Marco Hertzfeld
    VonMarco Hertzfeld
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Stendal. Die hansestädtischen „Singenden Weihnachtsmänner“ haben auch an ungewohnter Stelle eine gute Figur gemacht und die Menschen auf dem Winckelmannplatz zum Mitsingen animiert.

Die Rolandmusikanten gestalteten auf der Bühne direkt vor der Marienkirche den Auftakt des 11. Stendaler Weihnachtssingens und erfreuten mit ihren Unterhaltungskollegen in den rotten Kutten das Publikum abwechselnd. 

Uwe Trapp (l.) und Sangesfreunde haben jedes Jahr im Herzen der Stadt einen festen Auftrittstermin.

Weil die Bauarbeiten auf dem Marktplatz gut 100 Meter weiter erst im Frühjahr abgeschlossen werden, musste der Tross umziehen, geschadet habe es der Veranstaltung nicht, so der Tenor. Die Interessengemeinschaft „Weihnachtssingen“ dürfte mit der Resonanz zufrieden sein. Schätzungsweise 2000 Leute waren an Heiligabend dabei. Ihr Sprecher Uwe Trapp: „Bürger singen für Bürger, so soll es sein. “.

Das Repertoire des alljährlichen kollektiven Singens umfasst 20 Werke und reicht von „Oh, du fröhliche“ bis „Glöckchen kling, Glöckchen kling“. Natürlich gab es auch Gaumenfreuden. Sebastian Socha bereichert mit seiner Trompete das Stelldichein. Propst Christoph Hackbeil sprach. Zum Schluss läuteten die Glocken. Der Erlös der Veranstaltung kommt diesmal der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zugute.

Von Marco Hertzfeld

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