Gerüst an einem Wohnblock bereits abgebaut

Künftiges Flüchtlingsheim in Stendal färbt sich gelb – Arbeiten sollen 2022 enden

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Vornehmlich in Gelb und Weiß präsentiert sich einer der Wohnblöcke des Flüchtlingsheims. Die Gerüste sind dort abgebaut. Im Inneren laufen die Arbeiten noch.

Stendal – Die künftige Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Flüchtlinge ändert zusehends ihr Gesicht. Einer der zwei großen Wohnblöcke hat dieser Tage einen frischen Anstrich erhalten. Schon von der Gardelegener Straße aus ist das ganz gut zu sehen.

Die Arbeiten auf dem früheren Gelände der DDR-Grenztruppen gehen voran. Im Frühjahr 2019 hatten sie begonnen. Ende 2022 sollen Um- und Ausbau in Stendal abgeschlossen sein. Bis zu 1000 Frauen und Kinder können in dem Komplex einmal untergebracht werden.

Das Projekt kostet knapp 30 Millionen Euro, der Bund trägt 21 Millionen Euro, den Rest bezahlt das Land. Nach der politischen Wende in Ostdeutschland diente das Gelände nicht zuletzt Bundeswehr, Polizei und Staatsanwaltschaft. Einige Jahre später ungenutzt, sammelte sich in vielen Ecken Müll an und es kam zu Zerstörungen in und an Gebäuden. Das Millionen-Projekt ist in der Region nicht ganz unumstritten. Das Land hält an der Einrichtung fest (die AZ berichtete). tz

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