Kommunikation bislang gescheitert

Krisengespräch um Brennpunkt Stendal-Süd

STENDAL. Der Schuldenstand seitens der Raks AG bei den Stendaler Stadtwerken hat sich seit Unterbrechung der Fernwärmeversorgung weiter erhöht. Nach Auskunft des Versorgungs-Unternehmens liegt er mittlerweile im niedrigen sechsstelligen Bereich.

 „Die Stadtwerke Stendal sehen sich leider gezwungen, weitere rechtliche Schritte zur Beitreibung der Außenstände umgehend einzuleiten“, teilte Rolf Gille von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der AZ auf Anfrage mit.

Sollten die überfälligen Zahlungen nicht zügig abgebaut werden, sei auch eine Unterbrechung der Trinkwasserversorgung nicht mehr zu vermeiden. Hierzu befinden sich die Stadtwerke Stendal in enger und regelmäßiger Abstimmung mit der Stadtverwaltung. „Ein Termin zur Einstellung ist noch nicht festgelegt worden, kann aber nur noch durch die Raks AG durch Zahlung vermieden werden“, heißt es weiter. Seit der Einstellung der Wärmeversorgung am 1. April hat es keine Zahlungseingänge mehr gegeben.

Die Stadtwerke Stendal hatten mehrfach versucht, Kontakt zu den Verantwortlichen der Raks AG aufzunehmen. Leider hat der Vermieter bisher keine verbindlichen Aussagen oder Zusagen zur Begleichung der Aussenstände gemacht oder etwa einen Zahlungsplan vorgelegt.

Das letzte, ergebnislose Gespräch fand in der 17. Kalenderwoche statt. Seither sei die Raks AG auch für die Stadtwerke Stendal nicht mehr zu erreichen, hieß es. Für die kommende Woche ist nun ein Krisengespräch auf Initiative der Stadt Stendal geplant, zu dem auch die Stadtwerke eingeladen sind.

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