Für den Kindergarten zahlen Tangermünder am wenigsten

Krippenplätze in Stendal am teuersten

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(Symbolfoto)

Altmark. Noch ist die Betreuung der Mädchen und Jungen in den Tangermünder Kindergärten altmarkweit am günstigsten. Das würde sich allerdings ändern, wenn die Kaiserstadt nicht wie geplant bei den 100 Euro für acht Stunden bleibt.

Vorgesehen ist eine Erhöhung auf 122 Euro (AZ berichtete).

Ein altmarkweiter Vergleich zeigt, dass die Betreuung der Knirpse ab drei Jahren bis zur Schulpflicht in Arendsee am teuersten ist. Dort verlangt man für täglich bis zu acht Stunden 145 Euro. Rabatt gibt es aber beim zweiten und dritten Kind aus einer Familie.

Was den Krippenbereich angeht, ist Stendal am teuersten. Die anderen Kommunen in der Ost- und Westaltmark liegen mit ihren Gebühren zwischen denen in Tangermünde und Arendsee.

Die Ende der Fahnenstange ist in dem Luftkurort noch nicht erreicht: Geplant sind weitere Erhöhungen der Gebühren, die die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder bezahlen müssen. Die Verwaltung verwies gestern auf ausstehende Tarifverhandlungen im Mai, die die Bezahlung der Erzieherinnen betreffen. Danach soll eine aktuelle Kostenaufstellung erarbeitet werden. Fakt sei aber schon jetzt, dass die Kosten steigen. In Arendsee gebe es einen hohen Krankenstand. Ein Grund dafür sei die Altersstruktur, sagte Bürgermeister Norman Klebe.

Beim Vergleich der Kita-Gebühren blieb die Einheitsgemeinde Bismark unberücksichtigt: Auch auf mehrere Nachfragen gab die Verwaltung der Einheitsgemeinde die entsprechende Satzung nicht heraus.

Von Christian Ziems

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