Nächster Bauabschnitt an der Heerener Straße / Gesamtkosten von rund 775 000 Euro

Kreisel-Bau soll im April beginnen

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Die Fahrbahn der Heerener Straße wurde bereits saniert, ab April beginnt der Kreiselbau an der Industriestraße.

Stendal. „Erst hatte es den Anschein, dass es in diesem Jahr an der Heerener Straße ein kleine Pause gibt. Aber es sieht doch sehr gut aus“, berichtet Stadtsprecher Klaus Ortmann über den aktuellen Stand der Bauvorhaben an der Landesstraße 32.

Im nächstfolgenden Bauabschnitt soll an der Kreuzung Heerener Straße/Industriestraße auf Höhe des dortigen Einrichtungshauses ein Kreisverkehr entstehen. Die Kosten für den Kreiselbau betragen insgesamt etwa 775 000 Euro.

„Die Planung für diesen Bauabschnitt lief im vergangenen Jahr nicht so richtig weiter“, begründet Ortmann seine Bedenken. Zudem sei die Landesstraßenbaubehörde federführend, was Planung und Umsetzung des Bauvorhabens betrifft. „Wenn die Landesstraßenbaubehörde in diesem Jahr noch anfängt, leistet die Stadt natürlich ihren Teil“, so Ortmann. Laut den Informationen aus der Stadtverwaltung könnte der Bau des Kreisels in wenigen Wochen losgehen. „Wir rechnen damit, dass im April mit dem Ausbau begonnen werden kann“, grenzt der Stadtsprecher den zeitlichen Rahmen ein. Noch laufe allerdings eine Ausschreibung, welches Unternehmen sich mit dem Ausbau befassen wird.

Für die gerechte Finanzierung sorgt eine sogenannte Kreuzungsvereinbarung. „Es gibt veranschlagte Gesamtkosten, anhand derer entschieden wird, wie groß der Anteil der Stadt ist“, so Ortmann. Die Hansestadt würde sich in diesem Bauabschnitt, wie beireits im vorherigen, mit dem Bau von Gehwegen und der Straßenbeleuchtung befassen.

„Ab Ende März erfolgen im Vorfeld durch die Stadtwerke Stendal baubedingte Leitungsverlegungen, die auch zu Verkehrsraumeinschränkungen führen werden“, berichtet Manfred Krüger von der Landesstraßenbaubehörde auf AZ-Anfrage. Die Verkehrsführung werde über eine Baustellenampel halbseitig an der Baustelle vorbei geregelt. In einer ersten Bauphase soll eine Verbreiterung der Straße an der östlichen Fahrbahnseite geschaffen werden. „Gegen Ende September werden dann die Bauarbeiten mit dem Bau der Radwegverlängerung beendet sein“, so Krüger.

Der erste Bauabschnitt ist Ende vergangenen Jahres fertiggestellt worden. Auf dem rund 834 Meter langen Teilstück zwischen der Einmündung Hoher Weg und der Zufahrt zum Altmark-Park wurden neben der Fahrbahn auch die Nebenanlagen erneuert. Dazu gehören Regenwasserabflüsse, Geh- und Radwege sowie die Straßenbeleuchtung. Das Projekt schlug mit knapp 2,7 Millionen Euro zu Buche, die Kosten der Rolandstadt betrugen etwa 800 000 Euro.

Von Mike Höpfner

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