Genetischen Zwilling gefunden

Knochenmarkspende in Stendal erfolgreich

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Die Auszubildenden vom Fach-Gymnasium haben sich bereits Anfang des Jahres registrieren lassen.

Stendal – Knochenmarkspenden können Leben retten. Und ein Lehrling der 105 registierten Auszubildenden vom Fach-Gymnasium des Stendaler Berufsschulzentrums hat es auch tatsächlich getan, berichtet Direktor Jörg Hagge im AZ-Gespräch.

Bereits zu Beginn des Jahres haben sich dich jungen Erwachsenen der 13. Klasse des Fach-Gymnasiums freiwillig bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Die Auszubildenden hätten selbst die Initiative ergriffen, dass so mancher bereits im eigenen Freundes- oder Familienkreis mit der Diagnose Blutkrebs konfrontiert worden sei.

Aufklärung und die freiwillige Registrierung für eine mögliche Knochenmarkspende stand bei dieser Aktion im Vordergrund. Schlussendlich hat diese dann auch Erfolg versprochen. Einer der jungen Erwachsenen konnte das Leben seines genetischen Zwillings retten. Dies sei bereits im August geschehen, berichtet Hagge weiter. Alle Informationen rund um die Spende, blieben allerdings anonym. Sowohl Spender als auch gentischer Zwilling wissen nichts über den jeweils anderen.

Eine zweite Lebenschance erhält nicht jeder Patient, der an Blutkrebs erkrankt. Die Diagnose fällt in Deutschland etwa alle 15 Minuten. 9 755 814 Registrierungen auf der ganzen Welt stehen 82 289 Stammzellspenden für Patienten gegenüber. Das zeige, dass die Bereitschaft zur Spende da sei, es aber schwer wäre die genetischen Zwillinge auch tatsächlich zu einander zu führen. Registrieren kann man sich auch von zu Hause aus. Informationen sind auf der Homepage des DKMS zu finden. Menschen von 17 bis 55 Jahren und einem Mindestgewicht von 50 Kilogramm können sich registrieren lassen, es entstehen keinerlei weitere Kosten.

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