Verbandsgemeinde hält aktuell 73 Plätze für Asylbewerber vor

„Kleine Orte bleiben nicht mehr lange verschont“

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Im Wohnblock Beelitzer Straße im zu Eichstedt zählenden Lindtorf hat der Landkreis 35 Plätze für Flüchtlinge reserviert. Die Unterkünfte sind dort auf sieben Wohnungen verteilt. Bislang wohnt aber noch kein Neuankömmling auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde.

Arneburg-Goldbeck. Noch lebt kein einziger der 1380 bis Montagabend im Landkreis registrierten Asylsuchenden in Flüchtlingswohnungen auf Arneburg-Goldbecker Gebiet.

Doch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Eike Trumpf (CDU) wisse von Stendals Landrat Carsten Wulfänger (CDU) höchstpersönlich, dass auch die „kleinen Orte in der Ostaltmark nicht mehr lange verschont bleiben“ könnten.

Derweil sind Kinder und Jugendliche von Asylbewerberfamilien, die überwiegend in der Stendaler Gemeinschaftsunterkunft leben, aber in zwei Bildungsstätten des Gebietes präsent. Elf Mädchen und Jungen von insgesamt 175 neuen Erst- bis Viertklässlern besuchen die Grundschule in Arneburg. Und neun von aktuell insgesamt 181 Jugendlichen lernen in der Grundschule „Geschwister Scholl“ in Goldbeck. Der Großteil dieser jugendlichen Neuankömmlinge wird in der Stendaler Sekundarschule „Komarow“ (142) unterrichtet, wo Flüchtlingskinder seit Jahrzehnten Teil der Schülerschaft sind.

Aktuell liegen der Kreisverwaltung 73 Plätze in 16 Wohnungen auf Arneburg-Goldbecks Territorium vor. Die Unterkünfte befinden sich im Werbener Ortsteil Behrendorf (acht Plätze), im Idener Ortsteil Busch (vier) sowie im zu Goldbeck zählenden Bertkow (sechs). Relativ neu in der Unterkunftsliste sind 20 Plätze in fünf Wohnungen in Iden (Lindenstraße, Schmiedeweg und Neue Straße) sowie 35 Plätze in sieben Wohnungen an der Beelitzer Straße im zu Eichstedt zählenden Lindtorf.

Von Antje Mahrhold

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