Klare Regeln und Struktur

Gerhard Borstell gehörte zu jenen, die bei den Abstimmungen die Stimmen zählten. Fotos (2): Postolache

TANGERHÜTTE. Zu ihrer ersten Sitzung traten die Mitglieder des amtierenden Rates der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte am Dienstag zusammen. Dabei wurden auch Personalfragen geklärt. Von Alexander Postolache

„Ist hier jemand älter als 81 Jahre?“, fragte Wilfried Horstmann, Mitglied des amtierenden Stadtrates und Ortsbürgermeister von Schönwalde. Dies war nicht der Fall. So übernahm er in den ersten Minuten der ersten Sitzung des Rates der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte das Amt des Vorsitzenden. Seinen angestammten Platz in den Reihen der Ratsmitglieder konnte er allerdings bald wieder einnehmen. Carola Lau wurde für den Posten der Stadtratsvorsitzenden vorgeschlagen, nahm an und wurde einstimmig gewählt. Ein Stellvertreter konnte dabei noch nicht bestimmt werden, da die Hauptsatzung zu diesem Zeitpunkt noch nicht beschlossene Sache war.

Fakt ist allerdings, dass Kämmerin Angelika Bierstedt seit Dienstagabend das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin inne hat und somit die amtierende Chefin Birgit Schäfer vertreten wird.

Etwas mehr als drei Monate wird dieses Übergangsorgan mit seinen 19 Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin bestehen, die Geschicke lenken. Dann wird gewählt. Der Termin für die Wahl des Einheitsgemeinderates, der dann 28 Stadtratsplätze bereithalten soll, und für die Wahl des neuen Bürgermeisters ist der 26. September. Darauf konnten sich die Vertreter einigen. Von 8 bis 18 Uhr soll an jenem Sonntag gewählt werden. Diese Zeit würde auch gültig sein, käme es zu einer Stichwahl, deren Termin für den 10. Oktober festgelegt wurde. Die Leitung der Wahl(-en) übernimmt Angelika Bierstedt. Ihre Stellvertreterin ist Heidrun Ebert. Bürger, die sich für das Amt des Bürgermeisters bewerben möchten, können Bewerbungen bis zum 30. August, 18 Uhr, einreichen. Genaueres werde über das Amtsblatt bekannt gegeben.

Unter anderem wurde bei jenem ersten Treffen auch die Geschäftsordnung für die Versammlungen des Stadtrates verabschiedet. Jörg Rudowski begrüßte den Beschluss. „Wenn es irgendwann den neuen Stadtrat mit seinen 28 Mitgliedern gibt, wird es schwer für den Vorsitzenden, wenn der Ablauf der Sitzung, die Rededauer, nicht klar geregelt sind.“ So wird des Weiteren auch darüber bestimmt, dass eine Sitzung maximal bis 22 Uhr gehen dürfe.

Weiteres aus der ersten Sitzung gibt es in einer der kommenden Ausgaben.

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