„Hier hat sich eine Menge verändert“

Kita „Märchenland“ im Stendaler Stadtsee-Gebiet seit Ende Februar in Betrieb

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Draußen stehen noch einige Arbeiten an.

Stendal – „Hier hat sich eine Menge verändert“, begrüßte Anke Kröning, die Leiterin der Kita „Märchenland“ kürzlich die Mitglieder des Sozialausschusses. Und in der Tat gab es einiges zu sehen.

Denn seit der Stadtrat sich 2017 dazu entschieden hatte, der Einrichtung eine Frischekur zu spendieren, ist dort eine Menge passiert.

Geplant waren zunächst vor allem die Modernisierung des Innenbereichs und der technischen Anlagen. Doch mit Verlauf der Arbeiten wurden Mängel am Gebäude entdeckt, die laut Verwaltung „vorab nicht absehbar“ waren.

Anke Kröning zeigt die Räume der „Kleinen Räuber“.

Betroffen waren etwa Fensterrahmen, die durch Feuchtigkeit und Nagetiere Schaden genommen haben. Auch mussten neue Regenleitungen her, weil die bestehenden Leitungen durch einen Erdeinbruch verschlossen waren, informiert die Verwaltung. Neu gemacht wurden auch die Bodenbeläge und Decken – ganz nach Brandschutzvorgaben.

„Die Sanierung stellte eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar“, meldet die Verwaltung. Umso größer sei die Freude über die Inbetriebnahme der Einrichtung am 18. Februar gewesen. Nur noch einige kleinere Arbeiten im Außenbereich stünden an, so ein Sprecher, die noch in diesem Monat ihren Abschluss finden sollen.

Die Kapazitäten im Kindergarten sind laut Kröning nahezu ausgeschöpft, während in der Krippe erst acht von insgesamt 60 Plätzen besetzt sind. „Wir haben derzeit stundenweise kleine Gäste da. Sie müssen sich erstmal eingewöhnen“, erklärt die Leiterin.

Wie tief die Stadt für die Sanierung in die Tasche greifen muss, ist noch nicht bekannt. Denn für einige Leistungen seien noch keine Rechnungen ausgestellt worden.

VON CHARLOTTA SPÖRING

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