Großveranstaltung im Juni 2014 in Werben / Organisatoren rechnen mit 2000 Besuchern

Kirchentag diskutiert Flut-Schutz auf Deich

Rechnen auch zum achten Altmärkischen Kirchentag im Juni 2014 in Werben wieder mit 2000 Gästen: Matthias Kruppke (v.l.), Steffi Hohmann, Christian Göbke, Dorit Lau-Stöber, Jan Foit, Michael Kleemann, Dieter Borchert und Friedemann Lessing.
+
Rechnen auch zum achten Altmärkischen Kirchentag im Juni 2014 in Werben wieder mit 2000 Gästen: Matthias Kruppke (v.l.), Steffi Hohmann, Christian Göbke, Dorit Lau-Stöber, Jan Foit, Michael Kleemann, Dieter Borchert und Friedemann Lessing.

Werben. „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ ist das Motto des achten Altmärkischen Ökumenischen Kirchentags, der am 14. /15. Juni 2014 in der kleinsten Hansestadt der Altmark in Werben an der Elbe ausgetragen wird.

Die Veranstalter-Riege – Kirchenkreis Stendal und Salzwedel, katholische Gemeinden und Stendals Freikirche – rechnen für die alle zwei Jahre stattfindende Großveranstaltung erneut mit mindestens 2000 Besuchern. „Kirchentage sind ein Angebot zur Einmischung in die Gesellschaft, zur Kritik und Gestaltung“, erklärt Dorit Lau-Stöber der AZ gestern Vormittag im Anschluss an ein erstes Kirchentags-Organisatoren-Treffen im Pfarrhaus des Biedermeier-Städtchens.

Die Öffentlichkeitsbeauftragte des Kirchenkreises Stendal saß dabei mit ihrem Kollegen im Kirchspiel Kossebau, Matthias Kruppke sowie mit Vikar im Pfarrbereich Jerichow, Christian Göbke, mit Werbens Pfarrer Jan Foit, mit Superintendent Michael Kleemann, mit Pfarrer Dieter Borchert aus Kalbe/Milde als Vertreter des Kirchenkreises Salzwedel und mit Kreisreferentin für Kinder und Familien, Steffi Hohmann, sowie Kreiskantor Friedemann Lessing an einem Tisch, um erste Grobplanungen für das Stelldichein der Altmark-Christen zu treffen.

„Auf dem Kirchentag kommen Menschen zusammen, um brennende Fragen der Zeit zu stellen“, erklärt Lau-Stöber. So wird es in Werben eine Podiumsdiskussion auf dem Deich zum Thema nachhaltiger Hochwasserschutz geben. Die Debatte soll dem intensiven Austausch von Ansichten und Meinungen dienen, kündigen die Veranstalter an. Sie kommen nun monatlich für Feinabsprachen in Werben zusammen.

Mit Hilfe von Ehrenamtlichen und anhand von vorgefertigten Formblättern soll es in den Kirchen der Altmark kurz vor Beginn des Eröffnungsgottesdienstes Kirchentagsandachten geben. Auch ein altmarkweites Glockenläuten soll auf die Großveranstaltung im Norden des Landkreises aufmerksam machen. Der „Urgedanke“ dahinter sei, so Stendals Superintendent Kleemann, dass jedes Dorf seine Kirche habe, die die Jahrhunderte oft nur deswegen überdauert habe, weil die Gotteshäuser vor Ort auch benutzt wurden, obwohl es im Lauf der Zeit immer wieder mal nur relativ wenige Gläubige gab.

Der letzte Kirchentag im Landkreis Stendal fand 2010 in Tangermünde statt. Die Veranstaltungsreihe hatte ihre Premiere im Jahr 2000 in Salzwedel gefeiert. Ein detailliertes Programm für 2014 wollen die Veranstalter mit Beginn des neuen Jahres veröffentlichen.

Von Antje Mahrhold

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare