Hochwasser und Leck hindern Schiffe am Betrieb

AZ-BLITZ: Keine Fähre setzt mehr über die Elbe

Die havarierte Räbeler Fähre: Ein Wassereinbruch hatte die Motorfähre lahmgelegt. Mit Schläuchen und Tragkraftspritzen der Feuerwehr wurde das Elbwasser aus den Schwimmkörpern gepumpt. Momentan sind alle drei Fähren im Norden Sachsen-Anhalts außer Betrieb.
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Die havarierte Räbeler Fähre: Ein Wassereinbruch hatte die Motorfähre lahmgelegt. Mit Schläuchen und Tragkraftspritzen der Feuerwehr wurde das Elbwasser aus den Schwimmkörpern gepumpt. Momentan sind alle drei Fähren im Norden Sachsen-Anhalts außer Betrieb.

mei/kr/tje Stendal. Seit heute sind alle Fähren im Landkreis Stendal, die über die Elbe setzen, außer Betrieb. Damit müssen alle, die nach Ostelbien wollen, die Brücken bei Tangermünde oder Wittenberge nutzen oder weiter ausweichen, was mitunter erhebliche Umwege mit sich bringt.

Die Räbeler Motorfähre mit Fährmann Uwe Ritter ging heute vor Anker, damit das eindringende Wasser aus den Schwimmkörpern gepumpt werden konnte.

Nachdem die Arneburger Fähre seit Montag wegen Hochwassers nicht mehr fährt, meldeten heute Sandau und Räbel: Fähren außer Betrieb. Aus Sandau wurden als Grund „Reparaturarbeiten“ genannt. In Räbel legte am Vormittag ein Leck in einem der Schwimmkörper die Motorfähre lahm. Wasser drang ein, sodass die Werbener Feuerwehr um ihren Leiter Michael Nix mit zwei Tragkraftspritzen zu tun hatte, das eingelaufene Wasser abzupumpen. Die Motorfähre wurde bereits zur Reparatur in die Havelberger Werft gebracht. Wegen Hochwassers war man in Räbel seit Montag von der Gierseil- auf die Motorfähre umgestiegen, die mit den Fährleuten Olaf Quiel und Uwe Ritter besetzt war und die Passagiere samt Fahrzeugen nach Havelberg übersetzte. Wann im Landkreis Stendal wieder eine Fähre in Betrieb geht, kann derzeit niemand konkret sagen. Die Zuständigen hoffen, dass die Reparaturen schnell gehen. Wie sich die Lage mit dem erhöhten Wasserpegel der Elbe entwickelt, bleibt abzuwarten.

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