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Kaschade ist Stendaler Ehrenbürger

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Von: Mike Höpfner

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Prof. Hans-Jürgen Kaschade (Mitte) wurde gestern die Ehrenbürgerschaft verliehen. Vorn links Oberbürgermeister Klaus Schmotz, rechts Stadtratsvorsitzender Thomas Weise. Foto: Krug
Prof. Hans-Jürgen Kaschade (Mitte) wurde gestern die Ehrenbürgerschaft verliehen. Vorn links Oberbürgermeister Klaus Schmotz, rechts Stadtratsvorsitzender Thomas Weise. © Krug

mih/kr Stendal. Der 77-jährige Dozent, Unternehmer, Stiftungsgründer und Wirtschaftsförderer Prof. Hans-Jürgen Kaschade hat gestern Abend bei einem Festakt im Rathaus die Ehrenbürgerschaft der Stadt Stendal verliehen bekommen.

Damit bedankt sich die Stadt bei Kaschade für sein langjähriges Engagement in der Rolandstadt. 

Der Akademiker sorgte unter anderem in den Neunzigerjahren dafür, dass Stendal zum Hochschulstandort wurde, an dem er Gründungsrektor war. Er ist Impuls- und Ratgeber in wirtschaftlichen, sozialen und Bildungsfragen. „Sein vielfältiges Engagement ist herausragend“, sagte Oberbürgermeister Klaus Schmot, nachdem er Stationen aus dem Leben Kaschades beleuchtet hatte. Insbesondere stellte Schmotz Kaschades Bodenständigkeit, sein Sachverständnis, seinen realistischen Blick sowie seine Sozialkompetenz heraus.

Hochschul-Rektorin Anne Lequy bezeichnete Kaschade in ihrer Laudatio als Visionär, der immer Weltoffenheit anstrebe und Internationalität lebt. Ohne Kaschade würde es keine Hochschule in Stendal geben, sagte Lequy. Er sei „nie den bequemen Weg gegangen“. Zu Kaschades Engagement in der Stiftung äußerte sich Tilman Tögel.

Der neue Ehrenbürger bedankte sich im Anschluss für die verliehene Würde und die lobenden Worte. Er allein sei wenig, es sei nur mit Unterstützung Vieler gegangen.

Der Stendaler Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 29. Mai einstimmig beschlossen, Kaschade die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Damit sind keine besonderen Privilegien verbunden, die Ehrenbürgerwürde dient ausschließlich der Würdigung spezieller Verdienste um die Hansestadt.

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