„Licht ins Ahrtal bringen“

Jugendliche des JFZ „Mitte“ schicken Pakete an Flutopfer

Tisch mit Geschenken
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Maria und Sophia Hellwing, Natalie Hübner und Benedikt haben die Qual der Wahl: Mit großem Engagement packen sie die Pakete für die Flutopfer.
  • VonUte Krug
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Die Kinder und Jugendlichen im Stendaler Jugendfreizeitzentrum (JFZ) „Mitte“ schenken den Flutopfern im Ahrtal ein wenig Hoffnung.

Stendal – Die Kinder und Jugendlichen im Stendaler Jugendfreizeitzentrum (JFZ) „Mitte“ haben vielfältige Interessen. Meistens machen sie sich für die Umwelt stark, wie die AZ kürzlich berichtete – aber nicht nur. Denn als Jugendclub-Mitarbeiterin Kati Jäger mit den Kindern und Jugendlichen über den Aufruf von Bettina Maurer, einer Physiotherapeutin aus Koblenz, sprach, waren die Kids gleich „Feuer und Flamme“ für diese Aktion: Spontan sagten sie zu, den Flutopfern im Ahrtal ein wenig Hoffnung zu schenken.

In der dunklen Jahreszeit werde es zunehmend kälter und die Weihnachtszeit rücke näher. Unter dem Motto „Lasst uns Licht ins Ahrtal bringen!“, rief die Koblenzerin eine Geschenk- und Dekorationsaktion ins Leben. Jeder könne mitmachen und Päckchen an sie mit Weihnachtsbaumschmuck, Lichterketten, einem kleinen Geschenk und einer Mutmacher-Karte schicken. Die gesponserten Weihnachtsbäume sollen mit Lichterketten und Weihnachtsschmuck zum zweiten Advent an die Flutopfer verteilt und so das Ahrtal erleuchtet werden. Über 300 Pakete seien bereits bei der Initiatorin angekommen, ist im Internet nachzulesen.

In der Kreativwerkstatt des JFZ erblickte er das Licht der Welt, in Kürze wird dieser Kuschel-Teddy seinen jungen Empfänger glücklich machen.

Die Stendaler Jungen und Mädchen brachten ihre Sachspenden in den Jugendclub. Kürzlich wurden gleich neun Pakete mit Weihnachtskugeln, Lichterketten, Büchern, Spielzeug, Buntstifte, Malbücher, Adventskalender, Handtücher und vieles mehr gepackt und auf die Reise geschickt.

In der Kreativwerkstatt des Jugendfreizeitzentrums bastelten die Kinder und Jugendlichen außerdem einen flauschigen Teddy, um auch den kleinsten Flutopfern eine kleine Freude zu machen.

Mit dieser Aktion zeigen die Mädchen und Jungen sowie jungen Erwachsenen ihre Empathie. So eine Naturkatastrophe könne jeden treffen und das Leben verändern. Sie waren erschüttert wie schnell man Familie, Freunde, Wohnung, Haustier, Hab und Gut verlieren kann.

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