Julius Vincent Grams´ Nebelkammer schafft es im Landesfinale auf Platz 1

Jugend forscht: Strahlender Sieger aus Osterburg

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Julius Grams entwickelte eine Nebelkammer zum Nachweis von Radioaktivität und belegte damit Platz 1 in der Kategorie Physik.

Magdeburg / Stendal / Gardelegen. Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ in Magdeburg stellten sich heute auch zehn Teilnehmer aus der Altmark der Jury. Mit Julius Vincent Grams kommt ein Sieger aus Osterburg. Er startet damit auch beim Bundeswettbewerb. 

Verbunden mit dem 1. Platz ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb vom 25. bis 28. Mai in Erlangen. Die sicherte sich Julius Vincent Grams in der Kategorie Physik. Der 17-jährige Schüler des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums stellte eine Nebelkammer zum Nachweis radioaktiver Strahlung vor. Das Gerät kommt bereits im Unterricht an der Schule zum Einsatz. 

Mit einem praktischen Problem beschäftigten sich Alexander Ziemke (r..) und Kai Schlegel.

Ebenfalls in die Finalrunde in Magdeburg schafften es Alexander Ziemke (17) und Kai Schlegel (15). Sie hatten sich im Bereich Technik qualifiziert. Die Tüfftler vom Winckelmann-Gymnasium in Stendal sind einem praktischen Problem im Haushalt auf der Spur: Wie können moderne Saug-Roboter endlich auch effektiver bis in die Ecken putzen? Gregor Laukert (18) und Adrian Friedrichs (13), ebenfalls Schüler des Winckelmann-Gymnasiums, beschäftigten sich im Bereich Arbeitswelt mit der modernen Computerwelt. Sie analysierten den Wandel der wissenschaftlichen Arbeit der Entstehung des kommerziellen Internets. 

Lea Gohle (11) und Frances Guba (12) aus Gardelegen stellten ein natürliches Färbemittel her.

„Tagfahrlicht aus Fahrtwind“ heißt das Projekt, mit dem sich Benno Gerber, Thorben Arndt und Dustin Grimmer (alle 15) vom Schülerinstitut SITI Havelberg am Landesausscheid beteiligten. Den zweiten Platz im Wettbewerbsteil „Schüler experimentieren“ sicherten sich Lea Gohle (11) und Frances Guba (12) aus Gardelegen. Beim Körbeflechten in der „Freizeitoase“ bekamen sie durch die verschiedenen pflanzlichen Stoffe braune Finger. Das brachte die Mädchen auf die Idee, ein natürliches Färbemittel für T-Shirts aus Forsythie herzustellen. Außerdem testeten sie, ob man auch mit Zwiebeln und Roter Beete Textilien färben kann. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 60 Teilnehmer mit 40 Projekten für das Landesfinale qualifiziert. Für jedes Fachgebiet gibt es eine eigene Jury.

Von Christian Wohlt

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