Telekom will beim Glasfaser-Internet zwei Jahre schneller sein als der altmärkische Zweckverband

Glasfaser-Internet: Telekom will schneller sein als altmärkischer Zweckverband

Das Prinzip der Telekom für schnelles Internet gleicht dem des Zweckverbandes Breitband Altmark: Glasfaserkabel sollen Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde ermöglichen. Die Telekom wird jetzt für den kommunalen Verband eine Riesen-Konkurrenz.

Altmark. Jetzt kriegt der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) richtig Druck:

Gestern hat die Telekom angekündigt, in den nächsten zwei Jahren schnelles Internet (bis zu 50 Megabit pro Sekunde) via Glasfaserkabel in 20 000 Haushalte in zehn Städten und vier Verbandsgemeinden der Altmark zu bringen.

Konkret nennt die Telekom die Städte Arendsee, Bismark, Gardelegen, Havelberg, Kalbe, Klötze, Osterburg, Salzwedel, Stendal und Tangerhütte sowie die Verbandsgemeinden Arneburg-Goldbeck, Beetzendorf-Diesdorf, Elbe-Havel und Seehausen. „Wir machen die Region damit zukunftssicher“, wirbt die Telekom und schlägt damit in die gleiche Kerbe wie der ZBA, der vor mehr als drei Jahren von den beiden Landkreisen der Altmark als Modellprojekt in Sachsen-Anhalt gegründet wurde. Auch dieser erste kommunale Zweckverband dieser Art landesweit will schnelles Internet über Glasfaser realisieren, musste allerdings zwischenzeitlich von seinem Anspruch „Glasfaser für jeden Haushalt“ abrücken. Denn nur in Gegenden, wo sich mindestens 50 Prozent der Haushalte anschließen lassen wollen, soll es Breitband auch tatsächlich geben. Diese Quote wird allerdings vielfach nicht erreicht.

Momentan setzt der ZBA sein Vorhaben in der Gegend Arneburg um, weitere Regionen sollen folgen. Partner des Zweckverbandes ist dabei DNS:NET.

Welche Orte die Telekom für Breitband-Internet im Visier hat,  steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

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