DRK-Blutspendedienst reagiert auf Mitbewerber: Riesenansturm vorm Fest

„Um jeden Spender mühen“

+
In Doppelreihen standen 147 Spender und sechs Erstspender am Hildebrand-Gymnasium an, wo das Organisationsteam einen überraschenden „Heiligabend“ mit viel Süßem und reichlich Stärkungskost vorbereitet hatte.

pm Stendal. Nach wie vor ist der Slogan „Blut rettet Leben“ aktuell, denn trotz ständig verbesserter Medizintechnik ist Blut ein Stoff, der nicht künstlich hergestellt werden kann. So steigt der Bedarf in den medizinischen Einrichtungen ständig.

Wenn die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes nach Stendal kommen, wissen sie, dass sie sich auf das Team um Ortsvereinsvorsitzende Monika Brinckmann-Büttner verlassen können.

„Wir bieten im Jahr 22 Blutspendetermine an, von denen jeweils zwei im Berufsschulzentrum und in der Hochschule angeboten werden. 2010 waren insgesamt 2 259 Spender gekommen. Bedingt durch einen zweiten Mitstreiter auf dem Blutspendemarkt, das mit der Johanniter-Unfallhilfe zusammenarbeitende Institut für Transfusionsmedizin in Suhl, müssen wir uns um jeden Spender bemühen, denn unser Ziel ist es, möglichst viele Blutkonserven den Einrichtungen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung zu stellen“, berichtet die Organisatorin.

Ihre Bedenken wurden kurz vor dem Fest in Stendal eindrucksvoll zerstreut, denn schon vor Beginn der inzwischen 21. Aktion des Jahres standen Spendenwillige in Doppelreihen am Einlass ins Rudolf-Hildebrand-Gymnasium. So kam Ursel Bauermeister, die sich an diesem Tag um die Anmeldung kümmerte, beim Erfassen der Formalitäten der 147 Spender und sechs Erstspendern ganz schön ins Schwitzen. Nachdem den 18- bis 65-Jährigen nach ärztlicher Untersuchung ein halber Liter Blut entnommen wurde, schauten die Spender etwas überrascht, als sie ein Los ziehen und einen sehr schönen Preis in Empfang nehmen konnten. Nieten gab es dabei nicht.

Während der gesamten Spende herrschte auch im Vorbereitungsraum rege Betriebsamkeit, wo Helferinnen kalte Platten, Salate, Brötchen und Getränke zur Stärkung vorbereiteten. Zusätzlich wurden an diesem Tag auch heiße Würstchen mit Salat angeboten. „Wir haben uns am vorletzten Spendentag in diesem Jahr einen besonderen Service als Dankeschön ausgedacht und diesen Termin unter das Motto „Heiligabend “ gestellt. Diese Überraschung haben die Spender, von denen wir bis zum letzten Spendentermin am Donnerstag, 29. Dezember, in diesem Jahr bereits 2 077 begrüßen konnten, verdient. Aber auch den Helfern, die in vielen ehrenamtlichen Stunden die Aktionen unterstützen, gebührt Dank. Mit einer Leipzig-Fahrt und Präsenten würdigte Stendals DRK-Kreisverband Östliche Altmark den Einsatz“, sagte Brinckmann-Büttner.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare