Interessiert und informiert

Hauptfeldwebel Heike Jähnel erklärte am Computerbildschirm die einzelnen Stufen des Bundeswehr-Eignungstests.

Stendal - von Thomas Pusch. Umfangreiche Informationen über die beruflichen Möglichkeiten gaben Bundeswehr und Polizei gestern am Westwall. Zahlreiche Schüler kamen, letztlich verhinderte nur das Wetter eine noch größere Resonanz.

Viktoria Lüdtke hat schon eine genaue Vorstellung, was sie beruflich machen will. „Ich möchte zur berittenen Polizei“, sagte sie. Und auch als Birgit von der Heide einwand, dass das in Sachsen-Anhalt nicht möglich sei, brachte sie es nicht aus dem Konzept. „Ich weiß, aber in Hannover“, entgegnete die Neuntklässlerin der Privaten Sekundarschule.

Gestern informierten Bundeswehr und Polizei auf dem Gelände der Wehrdienstberatung am Westwall über die beruflichen Möglichkeiten. „Gute Noten treiben euch nach vorn“, erklärte Hauptfeldwebel Heike Jähnel sechs Neuntklässlern. Allerdings seien auch sportliche Leistungen wichtig. Die Sportprüfung gehört zum Eignungstest, unter anderem müssen männliche Kandidaten in zwölf Minuten mindestens 1901 Meter laufen, in 40 Sekunden 13 Liegestütze schaffen. „Das Interesse an der Bundeswehr ist ungebrochen“, hat Oberstabsfeldwebel Bert Michael, Leiter der Mobilen Beratung, festgestellt. So hatten zahlreiche Privat-Sekundarschüler auch vor ihrem Besuch im Informations-Transporter schon den Wunsch, zur Bundeswehr zu gehen.

Und auch bei der Polizei war man recht zufrieden mit der Resonanz. „Und dadurch, dass viele Kollegen in Pension gehen, werden mehr Stellen frei, die Chancen also größer“, sagte Lutz Kirchhoff.

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