Johanniter-Krankenhaus Stendal betreut schwer Erkrankte

Infektionsstation in Stendal steht

Kurz vor Inbetriebnahme der Infektionsstation: Teambesprechung mit Dr. Sebastian Klemstein (Mitte).
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Kurz vor Inbetriebnahme der Infektionsstation: Teambesprechung mit Dr. Sebastian Klemstein (Mitte).

Stendal – Das Johanniter-Krankenhaus in Stendal hat eine Infektionsstation für Corona-Patienten eingerichtet. „Wir haben in kurzer Zeit einen großen Kraftakt im Team geschafft“, sagt Dr. Sebastian Klemstein, der die Station gemeinsam mit Dr. Martin Mohren leitet.

Aktuell befinden sich drei an Corona erkrankte Patienten auf der Infektionsstation. Nach Klemsteins Angaben muss niemand beatmet werden. Die Infektionsstation hat 26 Beatmungsgeräte. Auch Überwachungstechnik gehört zur Ausstattung. Die Mitarbeiter tragen Vollschutz.

Das Johanniter-Krankenhaus sei in der Region und darüber hinaus das Kompetenzzentrum für die stationäre Behandlung von Corona-Patienten, betont Dr. Kai-Stephan Friedrichs, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis. Für die Aufnahme und stationäre Betreuung möglicher Covid-19-Patienten müssen ein begründeter Verdacht oder eine bestätigte Infektion bestehen. Behandelt werden auf der neuen Station die schwer Erkrankten, betonen die Ärzte.

Meist verlaufe die Erkrankung leicht und könne unter häuslicher Quarantäne überstanden werden. Erste Anlaufstelle für einen Corona-Verdacht ist nach wie vor die Fieberambulanz im Roland-Ärztehaus. „Nur Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf werden im Krankenhaus behandelt und zum Beispiel ins Krankenhaus überwiesen oder vom Notarzt gebracht“, bekräftigt Dr. Klemstein.

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