Borstel

Anna gibt den Radweg frei

Zwei Männer assistieren einem in der Bildmitte stehenden Mädchen beim Durchschneiden eines symbolischen Bandes.
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Mit einem beherzten Schnitt durchtrennt Anna Isenthal das symbolische Band und gibt damit den Eichstädter Weg in Borstel für die Radfahrer frei. Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz (l.) und Borstels Ortsbürgermeister Karl-Heinz Krause, die eigentlichen Politprofis für feierliche Anlässe und Eröffnungen, freuten sich sichtlich über den Eifer der Fünfjährigen.
  • vonStephan Ernst
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Nach einer Verschiebung im Januar ging am Dienstag die offizielle Freigabe des Eichstädter Weges über die Bühne. Einige Borsteler Pedalritter ließen sich das obligatorische Durchschneiden des Bandes nicht nehmen und wohnten dem offiziellen „Festakt“ Abstand haltend bei.

Stendal / Borstel – Bei herrlichem Wetter hatte die fünfjährige Anna Isenthal zusammen mit Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz die ehrenvolle Aufgabe übernommen, den symbolischen Scherenschnitt zu vollziehen. Unterstützung erhielt das Mädchen von Borstels Ortsbürgermeister Karl-Heinz Krause.

Der ungefähr zwei Kilometer lange Ausbau des Eichstedter Weges sei für die Landwirtschaft ein wichtiger Weg im ländlichen Raum. Die Verbindung sei ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke gedacht, hieß es ergänzend, einzig Pedalritter und Fußgänger mit und ohne Fellnasen dürften ihn nutzen.

Für den Rad-Tourismus bedeute der Weg einen wichtigen Anschluss an den Elbe- sowie an den Bieseradweg. Außerdem ergänze er das städtische Radwegenetz auf ideal Weise.

Der landwirtschaftliche Weg wurde mit zwei Spurbahnen, mehreren Ausweichstellen und Zufahrten sowie Banketten ausgebaut. Weiterhin wurden insgesamt 23 neue Bäume als Ausgleichsmaßnahme an den ländlichen Weg gepflanzt. Feld-Ahorn, Stiel-Eiche und Winterlinde sollen resistent gegen Umwelteinflüsse sein, berichtete Oberbürgermeister Schmotz.

Die Borsteler Einwohner bedankten sich bei ihrem Ortsbürgermeister Krause für das Engagement zum Ausbau des Weges. Sie wünschen sich nun noch ein paar Bänke entlang des Weges, um die Natur in der Altmark rundum genießen zu können. (Ute Krug)

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