Anwohner werfen neben erlaubtem Sperrmüll und Holz auch Elektroschrott, Klamotten und Hausmüll auf die Haufen

Illegale Entsorgung geht oft zu Lasten der Mieter

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In den Müllbergen finden sich nicht nur Möbelstücke, sondern illegalerweise auch Klamotten, normaler Hausmüll, Altpapier, ausgediente Röhrenfernseher und Bildschirme.

mma Stendal. Seit Anfang der Woche werden im gesamten Stadtseegebiet an vorbestimmten Tagen ausgediente Möbel von der ALS Dienstleistungsgesellschaft kostenlos eingesammelt.

Mitunter finden sich allerdings nicht nur Möbel und Holz, sondern auch normaler Hausmüll, Kleidung und Elektroschrott in den vor den Häusern aufgeschichteten Haufen.

Da dies gesondert entsorgt werden muss, lässt die Entsorgungsfirma alles liegen, was kein Sperrmüll ist. Die fachgerechte Entsorgung des Restmülls obliegt nun den Grundstückseigentümern, die ihre Hausmeister oder spezielle Firmen für die Beräumung beauftragen. Laut SWG-Geschäftsfüher Daniel Jircik können die Vermieter die zusätzlich entstandenen Kosten durch illegal entsorgten Müll auf alle Mieter umlegen, wenn der Müll einem Objekt zugeordnet werden kann.

Oft können die Verursacher jedoch nicht eindeutig ermittelt werden. Der Vermieter bleibt dann auf den Kosten sitzen.

„Für unsere Mieter haben wir in unseren Wohngebieten zentrale Sperrmüllsammelplätze eingerichtet. Ein Anruf genügt und der Hausmeister schließt auf und die Mieter können ihren Müll jederzeit abstellen“, sagt Jircik. Durch das abgezäunte Areal bleiben die Wohngebiete sauber.

Jircik bemängelt an den öffentlichen Sammeltagen, dasss mitunter ordentlich aufgestapelte Haufen in den Nachtstunden durchwühlt, überall verteilt und die Dienstleistungsfirma dann nicht alles mitnehmen würde.

Von Maren Maatz

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