Umfrage in der Stendaler Innenstadt: Wie verbringen die Menschen das Osterfest?

„Ich mache das Beste draus“

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Osterhasen und bunt gefärbte Hühnereier sind für viele das Symbol schlechthin für Ostern. Aber auch auf die gefüllte Ostergans und Schokolade in Ei-Form möchten viele Menschen am bevorstehenden Osterfest nicht verzichten.

Stendal. Wenn auch nicht immer im Bewusstsein der Menschen, feiern wir Ostern als ein Fest der Auferstehung von Jesus Christus.

Etabliert haben sich über die Jahrhunderte viele Bräuche, die zwar wenig mit dem religiösen Ereignis zu tun haben, den Menschen aber Freude bereiten. Dazu gehört das Auspusten und Bemalen von Eiern, das Zubereiten der Ostergans oder die Suche nach Schokoeiern.

Die AZ hat gefragt: Was machen die Stendaler am Osterfest?

Leon Koch

Leon Koch aus Stendal besucht über das Osterwochenende seinen Onkel in Hannover. „Dann werde ich wohl wieder mit meiner Kusine Ostereier suchen müssen“, erzählt der Schüler. „Und das, wo ich doch gar keine Schokolade mag“.

Roswitha Wittun

Roswitha Wittun vermisst die gemeinsamen Osterfeste mit ihrem Mann, der vor zwei Jahren gestorben ist. „Wir haben die Ostereier immer mit unserer Tochter und unserem Enkelkind gesucht“, lächelt die Arneburgerin. Sogar der Hund sei dabei gewesen. „Ich versuche trotzdem das Beste aus der Situation zu machen und dekoriere mein Zuhause immer schön“.

Peter Behrendt

Nicht so viel Dekoration bevorzugt Peter Behrendt aus Bismark, dessen drei Kinder schon im Erwachsenenalter sind. Er findet: „Wie Weihnachten ist auch Ostern ein Fest der Familie“.

Benny Becker

Das sieht Benny Becker aus Hohenberg-Krusemark ähnlich und verbringt Ostersonntag bei seinem Onkel. „Was auf den Tisch kommt, weiß ich noch nicht“, es wird aber wie in jedem Jahr von seinem Großvater gezaubert.

Anne-Paulin Becker

Anne-Paulin Becker genießt die Osterzeit, „weil dann die ganze Familie zusammenkommt“. An der Suche nach süßen Leckereien beteiligen sich auch die Erwachsenen. Der Höhepunkt? „Wenn meine Mutter die Gans kocht. Die freien Tage nimmt man natürlich auch gerne mit“, lächelt die Bindfelderin.

Von Charlotta Spöring

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