Klaus Schmotz zu seiner Kandidatur um das Amt des Oberbürgermeisters von Stendal

„Ich fühle mich fit, bin hochmotiviert“

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Will auch noch mit 70 in Stendal das Amtszepter halten: Schmotz  (l.) mit CDU-Stadtvorstand Hardy Peter Güssau.

kah Stendal. Klaus Schmotz hat sich wieder zu einer Kandidatur zum Oberbürgermeister entschieden. Beim politischen Aschermittwoch gab er das bekannt (AZ berichtete). Die AZ hat zu diesem Entschluss und zu seiner Motivation kurz nachgehakt.

Was sehen Sie als die wichtigste Aufgabe des Oberbürgermeisters der kommenden Amtszeit?

Die erfolgreiche Entwicklung Stendals in der Zukunft fortsetzen. Das bedeutet: Kurzfristig die Infrastruktur der Stadt und unserer Ortsteile, Straßen, Wege, Plätze und Versorgungsnetze ausbauen und auf hohem Niveau erhalten; Die Zuwanderung von Migranten und deren Integration umfassend ermöglichen. Im wirtschaftlichen Bereich einen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation leisten; den Lückenschluss der A 14 einfordern; Beteiligungsunternehmen der Stadt stabilisieren und entwickeln. Mittel- und langfristig muss die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes folgen sowie eine gute Dorfentwicklung. 2022 ist außerdem das Stadtjubiläum: Stendal ist dann 1000 Jahre alt.

Und Sie wären dann 70, immerhin. EU-Kommissar Oettinger – CDU-Mitglied wie Sie – hat einmal die Rente mit 70 vorgeschlagen, Teile der CDU in Deutschland hielten das für „lebensfremd“. Halten Sie durch?

Natürlich. Ich fühle mich fit, bin hochmotiviert und werde mich weiterhin dieser Aufgabe mit aller Kraft widmen.

Gab es innerhalb der Christdemokraten einen weiteren bereitstehenden Kandidaten?

Das kann nur der Vorstand des Stadtverbandes beantworten.

Warum haben Sie ihre Kandidatur eigentlich beim politischen Aschermittwoch bekanntgegeben? 

Mir war wichtig, es den Mitgliedern und Freunden direkt zu sagen. Diese traditionelle Veranstaltung mit Ausblick auf Ziele und Ereignisse ist dafür gut geeignet.

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