Hotel in Arneburg geplant

Elbestadt will Baufreiheit für Großinvestition schaffen

An der Mittelstraße im Süden der Stadt Armeburg ist ein neues Hotel geplant.
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  • Antje Mahrhold
    vonAntje Mahrhold
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Arneburg – Buchstäblich mit dem Nachwuchs im Blick will der Elbeort am südlichen Rande der Kernstadt Baufreiheit für das in Arneburg geplante, neue Hotel schaffen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Stadtrat diese Woche, bei zwei Enthaltungen, gefasst.

Wir lassen prüfen, ob auf dieser Fläche ein Hotel entstehen kann“, hat Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) das im Zusammenhang mit der angekündigten Großinvestition auf dem Gelände des Industrie- und Gewerbeparks (IGPA) stehende Vorhaben in der Sitzung in der Stadthalle begründet.

Demnach soll der Fachbereich Gemeindeentwicklung der Verbandsgemeindeverwaltung nun feststellen, ob die Stadt Arneburg neben ihrer Vielzahl von Ferienwohnungen und Pensionen künftig über ein weiteres Hotel verfügen kann.

Standort blickt auf Kindertagesstätte

Entstehen soll die kommerzielle Herberge nahe des östlichen Mittelwegs, der sich in Nachbarschaft der Kindertagesstätte „Elbräuber“ befindet und über die Tangermünder Straße, die saniert wird, erreichbar ist.

Ebenfalls nur einen Steinwurf entfernt befindet sich der Elberadweg, der aus dem zur Nachbareinheitsgemeinde Tangermünde zählenden Ort Billberge an die Stadtgrenze Arneburgs führt.

Ermöglicht werden soll der Hotelbau durch eine Einbeziehungssatzung, mit der Außenflächen dem Innenbereich angegliedert werden. Voraussetzung ist aber, dass die bauliche Nutzung des angrenzenden Bereichs bereits entsprechend geprägt ist.

Fläche wird Innenbereich 

Die Essener Fakt AG hatte Anfang September eine Gesamtinvestition von 350 Millionen Euro angekündigt (AZ berichtete). Auf 40 Hektar soll im IGPA als erster Schritt ein Gewächshauskomplex entstehen. Mehr als 200 Arbeitsplätze wurden versprochen.

Inzwischen hat die auf Projektentwicklung spezialisierte Unternehmensgruppe aus dem Ruhrgebiet in der Magdeburger Börde Land gekauft.

Auf 140 000 Quadratmeter sollen eigenen Angaben zufolge rund 50 Millionen Euro in die Schaffung eines Herstellungsstandorts zum Anbau von Fruchtgemüse sowie für die Beeren- und Kräuterproduktion und Pilzzucht investiert werden.

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