Ideenwettbewerb für Kombi-Objekt auf dem Land endet am 14. Februar / DRK befasst sich „intensiv“ mit Planungen

Hoffnungsbau soll möglichst preiswert sein

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So könnte es bald in Hohenberg-Krusemark sein: In der am nördlichen Rand des Dorfes geplanten Kombi-Tagesstätte sollen Kinder und Senioren Zeit verbringen können.

Hohenberg-Krusemark. „Der Kreisverband befasst sich intensiv mit Planungen für eine mögliche Kindertagesstätte in der Gemeinde Krusemark“, hat DRK-Vorstandschef Frank Latuske jetzt in Stendal verkündet.

Im Zuständigkeitsgebiet von Hohenberg-Krusemarks Bürgermeister Dirk Kautz hofft die Einwohnerschaft schon seit langem auf das Bauvorhaben, das mit dem Leitsatz „Hilfe dort, wo die Not am größten ist“ der Wohlfahrtsorganisation konform ist. Nicht zuletzt deshalb, weil Betreuungsbedürfnisse für die Jüngsten und die von Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen in einer kombinierten Institution im 17 Kilometer nordöstlich von der Kreisstadt befindlichen Dorf befriedigt werden könnten.

In zweieinhalb Wochen endet am 14. Februar die Abgabefrist für Entwürfe des Neubaus, der in Trägerschaft des Stendaler DRK-Kreisverbandes eine moderne und zukunftsfähige Betreuungsstätte für 50 Kinder und eine Tagespflegeeinrichtung mit 15 Plätzen am nördlichen Ortsrand von Hohenberg-Krusemark schaffen soll. Dafür hatte die Gemeinde im November einen Ideenwettbewerb ausgelobt, der vom Stendaler Architekturbüro Steffen und Matthias Klug vorbereitet, organisiert und vorgeprüft wird.

Die Kombi-Kita mit betreutem Wohnen soll auf einer Brachfläche gebaut werden, die an die Sportanlagen der Gemeinde grenzt. Die vorhandene Platzkapazität bietet darüber hinaus auch Raum für den Bau einer altengerechten Wohnanlage. Geplant sind zehn Krippen-, 34 Kindergarten- und sechs integrative Plätze. Das Objekt soll an eine Nahwärmeleitung angeschlossen werden.

Eine Delegation um Gemeindeoberhaupt Kautz, die Leiterin der Hohenberg-Krusemarker Tagesstätte „Villa Spatzennest“, Katrin Eppler, und Mitglieder des Gemeinderates hatte bei einer Zwei-Tage-Tour vor einem Jahr in Bergheim bei Köln ein von der Lazarus-Stiftung betriebenens Mehrgenerationenhaus besichtigt. Etwa neun Monate später begann dann der Ideenwettbewerb, nachdem sich das DRK als möglicher Träger der Einrichtung gefunden hatte.

Am 7. März sollen alle Ergebnisse vorliegen. Großes Augenmerk liegt auf der „Kosteneffizienz“, weil „möglichst geringe Erstellungskosten“ gefordert sind. Gefragt sind zeitgemäße Raumstandards, Barrierefreiheit und flexible Grundrisslösungen. Die Zeit drängt, da der Zustand der jahrelang dringend sanierungsbedürftigen „Villa Spatzennest“ immer gravierender wird. Der Wettbewerb ist mit Preisgeld über 7800, 4800 und 3000 Euro dotiert.

Von Antje Mahrhold

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