Verwaltung nur noch mit Termin betretbar

Hansestadt fährt runter: Viele Einrichtungen in Stendal betroffen

Nur noch mit Termin: Wer die Verwaltungsgebäude der Hansestadt betreten möchte, muss sich vorher anmelden.
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Nur noch mit Termin: Wer die Verwaltungsgebäude der Hansestadt betreten möchte, muss sich vorher anmelden.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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Stendal – Gemeinsam mit den Regierungschefs der Bundesländer hat die Bundesregierung am Sonntag weitere tief greifende Maßnahmen beschlossen, um das Wachstum der Corona-Neuinfektionen einzudämmen und die mit der Vorweihnachtszeit verbundenen zusätzlichen Kontakte zu reduzieren, schreibt die Hansestadt Stendal in einer Pressemitteilung.

Auf dieser Basis hat die Landesregierung Sachsen-Anhalt weitere Kontaktbeschränkungen erlassen, aus der die hansestädtische Verwaltung nun Konsequenzen zieht:

Die Verwaltungsgebäude der Hansestadt Stendal bleiben ab heute, 16. Dezember, geschlossen. Dies betrifft das Rathaus, die Stadthäuser 1 und 2, das städtische Bauamt sowie das Amt für technische Dienste. Termine können nur noch vorab per Telefon, Mail oder über die digitale Terminvergabe auf der städtischen Website möglich. Die digitale Terminvergabe galt bislang ausschließlich für das Einwohnermeldeamt. Die Schließung bleibt bis zum 10. Januar bestehen und betrifft außerdem das Musikforum Katharinenkirche als Konzerthaus und Veranstaltungsort, das Altmärkische Museum, die Dorfgemeinschafts- und andere Bürgerhäuser, die Städtische Volkshochschule Stendal, die Musik- und Kunstschule, das Stadtarchiv und das Theater der Altmark.

Der MAD-Club, das JFZ Mitte und die Jugendclubs der Ortsteile dürfen geöffnet bleiben, solange die Hygieneregeln und Zugangsbegrenzungen eingehalten werden können. Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass die Kreisverwaltung wegen der hohen Inzidenzzahlen befugt sei, strengere Auflagen zu erlassen. Auch der Tiergarten kann geöffnet bleiben. Das Streichelgehege sowie die Tierhäuser bleiben zu.

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