Wittenberger „Rampensau“ Paul Krüger gewinnt Contest im Skatepark in Stadtsee

Halsbrecherische BMX-Tricks

Für diesen Tailwhip gab es tosenden Applaus.

Stendal. Fast hätte es mit dem Heimsieg für Mathias Rode aus Stendal am Wochenende geklappt. Beim 3. BMX-Contest im Skatepark in der Erich-Weinert-Straße scheiterte er nur an dem Wittenberger Paul Krüger, der mit einem Tailwhip, das die Rotation des hinteren Rades um das vordere Rad ist, und einer Drehung des gesamten Rades um die eigene Achse (360), die besseren Tricks auf Lager hatte.

Paul Krüger aus Wittenberg

Zu wummernden Klängen von DJ Robert Grawert konnten die Radakrobaten in zwei Läufen mit jeweils etwa einer Minute Zeit drei bis vier Sprünge zeigen. Erstaunlich ist, welche Körperbeherrschung die jungen Männer mitbringen, und wie wenig ihnen die naturgemäß immer wieder auftretenden Stürze ausmachen.

Organisator Dennis Bügelsack sah hochklassigen BMX-Sport. „Unglaublich wie sicher einige einen Backflip (Rückwärtssalto) oder eine 540-Grad-Drehung stehen“, sagt er und drückte während des gesamten Wettkampfes seinem Mitorganisator Philipp Stephen die Daumen. Fürs Podium hat es zwar nicht gereicht. Dritter wurde Christopher Neumann. Am Start waren 26 BMX-Fahrer. Die konnten sich dank der 200 000  Flyer, die viele Zuschauer angelockt hatten, über jede Menge frenetischen Beifall freuen. Für die Sieger gab es keine Pokale. Vielmehr bekamen die Fahrer das, was ihnen wirklich etwas bedeutet – Ersatzteile für ihr sehr teures Sportgerät. Insgesamt wurden 600 Euro an die Sieger verteilt. „Aber die Preise sind nicht wichtig“, sagt der Champion des Tages, Paul Krüger. Es komme ihm eher darauf an, mit den anderen Fahrern etwas gemeinsam zu machen.

Von Ronny Kauerhof

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