Rangierfläche soll bis Mai fertig werden

THW-Anbau in Stendal steht: Hallenboden im Januar beschichtet

+
In der Halle sind noch Arbeiten notwendig. Der Boden muss im hinteren Teil beschichtet werden.

Stendal – Auf dem Parkplatz vor dem Technischen Hilfswerk (THW) an der Gardelegener Straße in Stendal fällt es auf den ersten Blick gar nicht auf, dass dort gerade in Höhe von 750  000 Euro investiert wird.

Norman Gelbke in seinem Büro.

Elektrogenerator und transportable Heizung wurden gerade geliefert, warten vor dem Gebäude. Durch die geöffnete Tür lassen sich Plastiksäcke, Planen und gestapelte Eimer in der Halle erkennen. Anzeichen einer Baustelle in und hinter dem Gebäude. An die Halle wird momentan angebaut, die Damenumkleide zudem erweitert. Zudem sollen Fassadenelemente angebracht werden. Dies werde bis Ende Januar geschehen, weiß Norman Gelbke, Ortsbeauftragter des Stendaler THWs, zu berichten.

Die Sandberge hinter der Halle werden noch weggeräumt. Bis Mai wird der Vorplatz gepflastert und umzäunt.

Beim Blick hinter das Gebäude werden Sandberge sichtbar. Gelbke kann den Anbau an die Halle zeigen. Seit Baustart im September hat sich einiges getan. „Ab der Regenrinne beginnt die Erweiterung“, freut er sich. Die Garagentore sind bereits fertig und erstrahlen im Blau des Technischen Hilfswerks. Bereits jetzt passen sämtliche Fahrzeuge durch die 3,80 Meter breiten Tore, vermeldet Gelbke. Das gelte auch für die Fahrzeuge mit 19 Metern Länge. Nach der Straßenverkehrsordnung seien lediglich 2,55 Meter Breite erlaubt.

Was jetzt noch fehlt, sei die Zufahrt hinter dem Gebäude. Der Vorplatz solle bis Mitte Mai gepflastert und umzäunt sein, so der THW-Chef. In einer Einfahrt links von den fertigen Garagentüren liegt Dämmmaterial. Auch hier bleibt noch Arbeit zu tun.

Besonders stolz ist der Ortsbeauftragte auf den „stylisch hängenden Raum“, die neue Damenumkleide. Diese sei ein „architektonisches Meisterwerk“. Auch die neue Fluchttreppe sei bereits fertig. Gelbke kennt die Änderungen alle und verfolgt sie mit Herzblut. Die Damenumkleide wurde zwischen Halle und Anbau, sozusagen in der Luft schwebend, eingeklemmt.

Die Fluchttreppe hinter dem Gebäude ist neu und gefällt dem Ortsbeauftragten besonders gut.

In der Halle selbst sieht es schon ganz ordentlich aus, auch wenn der THW-Chef sagt, es wäre „noch eine Baustelle“. Die roten Regenrinnen ziehen sich an blauen Metallpfeilern nach oben. Die Wände sind kahl und es stehen noch Malergerüste und Leitern herum. Auf dem Boden liegen Bretter und Arbeitsutensilien. Nichts was nicht in überschaubarer Zeit zu überarbeiten wäre. Im hinteren Teil jedoch wurde das Fundament neu gegossen. Es muss eine neue Beschichtung darauf angebracht werden. Die Schicht soll Öl- und Schmutz abweisen. Weil dafür nach Angaben des Malerbetriebes mindestens fünf Grad über null notwendig seien, werde auf milde Temperaturen und eine Fertigstellung vor März gehofft, so Gelbke. Dann können auch die in einer Übergangshalle gelagerten Fahrzeuge wieder in die Halle einrücken.

Bislang mussten Autos und Anhänger halb versetzt in der Garage platziert werden, um auch alle unter zu bekommen. Der Ausbau erfolgt nicht zuletzt um dem Arbeitsschutz gerecht zu werden und den Maschinen ausreichend Platz einzuräumen (AZ berichtete). Die neue Zufahrt an der Gebäuderückseite soll zudem das Einparken in der Garage erleichtern.

Die Einweihung des Anbaus nebst Umfahrung und neuer Frauenumkleidekabine soll am 13. Juni im Zuge des 25. Jubiläums des THW erfolgen.

VON SIMON GERSTNER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare