Rund 100000 Euro Schaden / Ein Feuerwehrmitglied im Krankenhaus

Scheunenbrand in Uenglingen

Eine große Menge Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz stehen neben einem Feuerwehrfahrzeug.
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Zahlreiche Atemschutzgeräteträger sind im Einsatz.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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  • Ute Krug
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Am frühen Freitagmorgen, 9. April, rückte die Feuerwehr nach Uenglingen aus.

(Update am 9. April um 12.25 Uhr)

Uenglingen – Spät in der Nacht dröhnten die Sirenen durch die Hansestadt. Gegen 1 Uhr am Freitagmorgen wurden die Einsatzkräfte wegen eines Scheunenbrands auf einem Vier-Seiten-Hof nach Uenglingen alarmiert. Befürchtet wurde ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohnhäuser.

Beim Eintreffen der Polizeistand ein an einer Scheune angebautes Carport mit Holz in Vollbrand. Dicker beißender Qualm machte sich in dem Stendaler Ortsteil breit und ließ den Atem stocken. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger, jeweils mit circa 30 Kilogramm Zusatzgewicht an Ausrüstung auf dem Rücken kämpften mehrere Stunden gegen den Brand. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde ein Wasser-Pendel-Verkehr zum Brandort eingerichtet. Sieben Wehren waren mit 15 Fahrzeugen und 53 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, erklärt Polizist Dirk Marscheider auf AZ-Anfrage. Ein Mitglied der Feuerwehr wurde jedoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Ob es sich um eine leichte Rauchgasvergiftung der Einsatzkraft oder ein Kreislaufproblem handele hätte nicht mit Sicherheit gesagt werden können, stellt der Polizist fest. Deshalb sei sie vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht worden. Der Schaden wird auf rund 100 000 Euro beziffert. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

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